Bis Ende Juni rund rund 170 000 Euro

Wertheimer Gemeinderat genehmigt Ausgaben für Corona-Tests

Von 
Katharina Buchholz
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Wertheim. Die Strategie „Impfen und Testen“ soll Deutschland aus der Corona-Pandemie führen. Wertheim beteiligt sich seit Mitte Februar an mehreren Stellen am Testkonzept. Insgesamt wird die Stadt bis Ende Juni voraussichtlich rund 170 000 Euro ausgeben. Der Gemeinderat billigte die außerplanmäßigen Aufwendungen bei seiner Sitzung am Montagabend.

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Das gibt die Stadt für Tests aus

Schulen: knapp 9000 Euro für Tests, Schutzkleidung, Schulungen (Ende Februar bis Mitte April); Erstattung der Kosten durch das Land.

Kindertagesstätten: rund 1300 Euro für Schutzkleidung und Schulungen (Ende Februar bis Mitte April); das erstattet die Kosten.

Testzentrum: rund 7300 Euro Personalkosten für DRK und DLRG (Ende März bis Mitte April). Tests aus Notreserve des Landes, Kosten werden durch Bund erstattet.

Mitarbeitertests und kommunale Gremien: 2500 Euro für FFP2-Masken, Selbsttests, Schutzausrüstung (bis Mitte April). Material reicht noch in den kommenden Monaten. Keine Kostenerstattung.

Prognose Mitte April bis 30. Juni: 66 000 Euro für zusätzliche Selbsttests für Schulen (werden voraussichtlich mit sechs Euro pro Test vom Land erstattet); Tests für Kita-Kinder (Ü3): 48 000 Euro (Land erstattet voraussichtlich 30 Prozent, 14 000 Euro); Tests U3-Kinder (bisher nicht vorgesehen): 13 000 Euro (Erstattung 68 Prozent, rund 9000 Euro); Testzentrum: rund 15 000 Euro Kostenerstattung an DRK und DLRG, Kosten für Verwaltungsaufwand und Main-Tauber-halle sind nicht mit einbezogen; Mitarbeitertests und Gremien: 5000 Euro. kab

Teilweise werden die Ausgaben der Stadt von Land oder Bund erstattet, erklärte der zuständige Fachbereichsleiter Helmut Wießner. Anderes, wie Tests für Verwaltungsangestellte und die Mitglieder von Gremien, muss die Kommune tragen. Er schätzte diesen Anteil auf 40 000 bis 50 000 Euro. „Es handelt sich dabei um eine grobe Einschätzung“, schickte Dezernatsleiter Helmut Wießner den Zahlen voraus. Axel Wältz (CDU) freute sich darüber, dass der Großteil der Eltern ihre Kinder an den Schulen testen lässt. Seine Fraktion habe kein Verständnis für diejenigen, die solche Dinge schlechtreden. Patrick Schönig appellierte in Richtung der Leitungen der Wertheimer Grundschulen, dass auch dort die Tests künftig vor Ort durchgeführt werden sollten und nicht, wie bisher in den meisten Fällen gehandhabt, zu Hause. Was dort mit den Tests passiere, wisse man nicht.

Redaktion Im Einsatz für die Lokalausgabe Wertheim