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Pandemie - Stadtverwaltung wappnet sich gegen Omikron-Welle / Ordnungsamt kontrolliert stichprobenartig

Wertheim: 56 Schulkinder derzeit in Quarantäne

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stv
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Wertheim. Die Regelungen der Alarmstufe II werden unabhängig von den Grenzwerten verlängert, und in Innenräumen gilt jetzt FFP2-Maskenpflicht. Diese Vorsichtsmaßnahmen hat die Landesregierung in einer neuen Corona-Verordnung festgeschrieben, um einen größtmöglichen Schutz vor der Omikron-Welle zu aufzubauen. Auch im Rathaus wappne man sich gegen die hohe Ansteckungsgefahr der Virusvariante, heißt es in einer Presseerklärung der Stadtverwaltung.

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Für systemrelevante Aufgabenbereiche wie Ordnungsamt, Bauhof, Abwasserbeseitigung und Feuerwehr sien schon im Dezember besondere Vorkehrungen getroffen und Notfallpläne erstellt worden. Um die Arbeitsfähigkeit der gesamten Verwaltung in möglichst hohem Umfang aufrechtzuerhalten, habe der Corona-Lenkungsstab in seiner jüngsten Sitzung Vorsichtsmaßnahmen für alle Arbeitsbereiche besprochen.

Im Rathaus trifft man Vorkehrungen auf die Omikron-Welle. © Gerd Weimer

So seien jetzt nicht nur die Besucher, sondern auch die Beschäftigten des Rathauses zum Tragen von FFP2-Masken verpflichtet, weil diese nachweislich viel besser schützen als eine OP-Maske. Wo immer möglich, wechseln die Beschäftigten ins Home-Office. Außerdem seien die Mitarbeiter aufgerufen, die persönlichen Kontakte weiter zu reduzieren und Besprechungen telefonisch oder digital zu halten. In den Bereichen, in denen räumlich getrenntes Arbeiten nicht möglich ist, sichern sich die Teams mit freiwilligen Corona-Schnelltests zusätzlich ab.

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Die jüngste Rekordzahl von bundesweit über 80 000 Ansteckungen bezeichnete Bürgermeister Wolfgang Stein als „letzten Weckruf, dass die Omikron-Welle auf uns zurollt“. Auch die Rückkehr in Kita und Schule nach den Weihnachtsferien, die mit engmaschigen Tests verbunden ist, lasse ein Hochschnellen der Infektionszahlen befürchten. 56 Schulkinder seien aktuell in Quarantäne.

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130 Namen standen am Mittwoch auf der Quarantäneliste, die das Ordnungsamt täglich vom Gesundheitsamt als Grundlage für Stichprobenkontrollen bekommt. „Die Liste wird anwachsen“, prognostizierte Ordnungsamtsleiter Volker Mohr. Seine Einschätzung beruht auch auf dem regen Reiseverkehr zum Ende des Weihnachtsurlaubs. stv

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Thema : Coronavirus

  • Würzburg Hotspot Würzburg: Wie sicher sind Corona-Tests?

    Die Inzidenzen steigen, Omikron breitet sich weiter aus – und die Stadt Würzburg ist als Hotspot im Freistaat mittendrin. Nicht umsonst benötigen ungeimpfte und ungeboosterte Menschen in vielen Bereichen mittlerweile einen zusätzlichen negativen Testnachweis. Auch in der Region verlassen sich viele im Umgang mit der Pandemie auf die Testergebnisse der offiziellen Teststellen. Vielleicht nicht immer zu Recht, wie die jüngst bekannt gewordenen Corona-Fälle bei eigentlich negativ PCR-getesteten Spielern des Basketball-Bundesligisten s.Oliver Würzburg zeigten. Knapp 70 offizielle Teststellen sind nach Angaben des Testmanagements des Gesundheitsamts Würzburg in Stadt und Landkreis aktiv. Hinzu kommen 20 Apotheken, die ebenfalls kostenlose Bürgertestungen anbieten. Doch wie wird die Qualität der Testungen an Würzburger Teststationen sichergestellt? Und wie hat Omikron die Testungen verändert? {element} Die Häufigkeit der Kontrollen richte sich nach den Kapazitäten des Gesundheitsamts, teilt das Testmanagement auf Anfrage mit. Generell sei der Anspruch, jede Teststelle mindestens einmal zu kontrollieren. Lägen Bürgerbeschwerden vor, würden jedoch schnellstmöglich weitere Kontrollen angeregt. „Unsere Kontrollen erfolgen unangemeldet und stichprobenartig“, so das Gesundheitsamt. Dabei nehme Fachpersonal die Testbetriebe undercover unter die Lupe. Nach abschließender Evaluation werde dann das Gespräch mit den Verantwortlichen vor Ort gesucht und über erforderliche Maßnahmen gesprochen. Sind die festgestellten Mängel nicht gravierend, würde den Betreiberinnen und Betreibern im Anschluss eine Frist für die Behebung der Missstände gesetzt, so das Gesundheitsamt. Andernfalls drohe „aufgrund von Unzuverlässigkeit“ ein Entzug der Beauftragung zur Betreibung der Teststation. Stellen die Undercover-Fachkräfte allerdings schwerwiegende Mängel fest, könne die Beauftragung auch mit sofortiger Wirkung aufgehoben werden. Bei den Kontrollen achtet das Fachpersonal auf die Einhaltung der medizinprodukterechtlichen, datenschutzrechtlichen und arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben. Oberste Priorität hätten jedoch Hygiene und Infektionsschutz. „Schließlich sollen die Teststellen der Verhütung der Verbreitung dienen und nicht zur Verbreitung des Virus beitragen“, so das Gesundheitsamt Würzburg. „Gravierende Mängel, die beispielsweise zur Schließung einer Teststelle führen können, sind mangelhafte Desinfektion, eine fehlende Identitätsfeststellung der zu testenden Personen oder auch unsachgemäße Lagerung beziehungsweise Anwendung der verwendeten Testkits“, teilt das Gesundheitsamt auf Anfrage mit. Aber auch die Unkenntnis der Mitarbeitenden, was im Fall eines positiven Schnelltests zu veranlassen ist, sowie die fehlende Desinfektion der Handschuhe oder deren Wechsel zwischen den Probeentnahmen, könnten zur sofortigen Schließung führen. {furtherread} Im Würzburger Stadtgebiet habe das Gesundheitsamt nach eigenen Angaben bereits bei sieben Teststellen die Beauftragung aufgehoben, im Landkreis seien zwei Stellen betroffen. „Außerdem wurden drei Teststellen geschlossen, da diese keine Beauftragung zur Durchführung von Bürgertestungen durch das Gesundheitsamt hatten“, teilt das Amt mit. Laut Vorschrift dürfen Würzburger Teststationen nur zugelassene medizinische Antigen-Schnelltests verwenden, die in einer Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgelistet sind. Diese Vorgaben könnten sich jedoch bald ändern. So wolle laut Gesundheitsamt Würzburg das Bundesgesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut und dem BfArM bald eine neue Liste veröffentlichen, in welcher Tests, die die Omikron-Variante zuverlässig erkennen können, aufgezählt werden. Auch mit Verbreitung der Omikron-Variante richtet sich das allgemeine Hygienekonzept an Würzburger Testzentren weiterhin nach der aktuellen bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Seit 23. Dezember seien die Kreisverwaltungsbehörden laut Gesundheitsamt jedoch dazu angehalten, Omikron-Verdachtsfälle räumlich beziehungsweise zeitlich separat zu testen. In Würzburg wurde deshalb kurzfristig der Test-Bus von Stadt und Landkreis am Testzentrum auf der Talavera stationiert. An diesem werden Personen getestet, die von den Kontaktermittelnden im Gesundheitsamt Würzburg als Omikron-Verdachtsfall oder Kontaktpersonen ermittelt wurden. Zudem würden mittlerweile auch alle positiv durchgeführten Testungen am Testzentrum Talavera auf die Omikron-Variante hin sequenziert, so das Gesundheitsamt.

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  • Covid-19 Corona: Main-Tauber-Kreis meldet 201 neue Fälle

    Insgesamt 201 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden im Main-Tauber-Kreis nach Angaben des Landratsamts am Donnerstag und Freitag bestätigt, davon 93 am Donnerstag und 108 am Freitag. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt damit 11 116. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am späten Freitagnachmittag bei 417,5. „Die Zahl der Genesenen stieg um 40 Personen auf 10 223. Somit sind derzeit 757 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen“, teilte das Landratsamt mit. Die am Donnerstag und Freitag neu festgestellten Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 2, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 27, Boxberg: 6, Creglingen: 8, Freudenberg: 7, Großrinderfeld: 4, Grünsfeld: 8, Igersheim: 3, Königheim: 11, Külsheim: 20, Lauda-Königshofen: 33, Niederstetten: 2, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 7, Werbach: 4, Wertheim: 30 und Wittighausen: 6. {element} Das Gesundheitsamt hat unterdessen auch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Dabei handelt es sich um einen Mann im Alter von über 95 Jahren. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 136 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gestorben, davon zehn im Jahr 2022. Bei 79 der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Landkreis wurde die Omikron-Variante des Coronavirus durch nachträgliche Typisierung der Laborproben nachgewiesen. Damit wurde nunmehr bei insgesamt 310 Fällen im Landkreis die Omikron-Variante festgestellt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Freitag nach Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA) bei 417,5. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg lag bei 3,1. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten (AIB) in Baden-Württemberg lag bei 372. Mit den wieder ansteigenden Inzidenzen ist aus Sicht der Landesregierung zu erwarten, dass auch die Belastung der Krankenhäuser wieder steigt. Daher hat das Land entschieden, dass trotz des kurzfristigen Rückgangs der Belegung der Intensivbetten unter 450 die Regelungen der Alarmstufe II bis mindestens Dienstag, 1. Februar, bestehen bleiben. Dies gilt laut Kabinettsbeschluss unabhängig von der Auslastung der Intensivbetten und der Hospitalisierungsinzidenz. {furtherread} Die Landesregierung teilte außerdem mit, dass die Omikron-Welle in Baden-Württemberg angekommen sei, nachdem sich zuvor die Delta-Variante ausgebreitet hatte. Der Rückgang der Infektionen sei nur vorübergehend gestoppt gewesen, die Inzidenz steige nun bereits wieder. Anstieg noch moderat Der Anstieg sei in Baden-Württemberg noch moderat, aber der Blick in andere Bundesländer zeige, dass sich Omikron in Deutschland rasant verbreite und die Infektionszahlen explosionsartig in die Höhe schießen können. Daher sei davon auszugehen, dass auch in Baden-Württemberg wieder mehr Menschen ins Krankenhaus kommen. Entsprechend der aktuellen Corona-Verordnung gilt in allen Dienstgebäuden des Landratsamts Main-Tauber-Kreis für Besucher ab sofort FFP2-Maskenpflicht. Zudem ist der Besuch des Landratsamts weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung und unter Einhaltung der 3G-Regeln möglich. Im Regionalen Impfstützpunkt () in der Tauber-Franken-Halle in Königshofen sind ab diesem Samstag während den Öffnungszeiten (donnerstags bis sonntags jeweils von 10 bis 16 Uhr) Impfungen auch ohne vorherige Terminbuchung möglich. Weiterhin können Impftermine im Voraus unter www.main-tauber-kreis.de/impfen online gebucht werden. RISlra//Bild: dpa

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  • Corona Neckar-Odenwald-Kreis: 103 neue Corona-Fälle

    In den vergangenen zwei Tagen wurden dem Gesundheitsamt 163 neue Corona-Fälle für den Neckar-Odenwald-Kreis gemeldet, 116 am Donnerstag und 47 am Freitag. Die Gesamtzahl steigt damit auf 14 153. Weitere 77 Omikron-Fälle sind bekannt geworden. 130 Minderjährige haben sich von Freitag, 7. Januar, bis Donnerstag, 13. Januar, infiziert. {element} In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell acht positiv getestete Patienten behandelt, sieben am Standort Buchen sowie ein Patient am Standort Mosbach. Drei der Patienten werden auf den Intensivstationen behandelt. Alle drei müssen aktuell beatmet werden. Darüber hinaus gibt es fünf Verdachtsabklärungen. {furtherread} Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Berechnungen des Landesgesundheitsamt bei 394,3. mg/Bild: dpa

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