Gedenkgottesdienst am 21. April - Dietrich Bonhoeffer wurde vor 70 Jahren von den Nationalsozialisten ermordet Was macht diesen Mensch besonders?

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Das Gymnasium in Wertheim ist nach Dietrich Bonhoeffer benannt. Vor 70 Jahren wurde er von den Nationalsozialisten ermordet.

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Wertheim. Vor 70 Jahren, am 9. April 1945, haben die Nationalsozialisten Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet. Vor 50 Jahren, am 3.Mai 1965, wurde das neuerbaute Gymnasium in Wertheim unter dem Namen "Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium" feierlich eingeweiht. Aus diesem doppelten Anlass lädt die Kirchengemeinde Wertheim am Dienstag, 21. April, um 19 Uhr zu einem Gottesdienst in die Stiftskirche ein.

Vorbild und Agent

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Pastor, Agent, Märtyrer, Prophet, Widerstandskämpfer, Vorbild, "ein Heiliger mit schmutzigen Händen", "der verklärte Fremde": Das sind einige der Titel, die Dietrich Bonhoeffer schon zuteilgeworden sind.

Was macht diesen Menschen so besonders? Warum werden Schulen nach ihm benannt? Was können wir bis heute von ihm lernen? Wo fordert er uns vielleicht auch heraus? Mit diesen Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums im Fach evangelische Religion auseinandergesetzt. Einige ihrer Ergebnisse werden sie zusammen mit ihren Lehrerinnen im Gottesdienst am 21. April präsentieren. Auch Oberstudiendirektor Reinhard Lieb wird dazu Stellung beziehen.

Wie es in der Presseankündigung der Verantwortlichen weiter heißt, wird der Gottesdienst von Schuldekanin Cornelia Wetterich geleitet. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Bezirkskantorin Katharina Wulzinger.

Schulseelsorgerin

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Im Rahmen des Gottesdienstes erhält außerdem Pfarrerin Susanne Waltz ihre Beauftragung zur Schulseelsorgerin am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.