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Leserbrief - Zu „Nein, danke zum Ausbau des Radwegs“ (FN, 27.4.)

Warum dieser Ausbau?

Von 
Leserbrief-Schreiber: Marc Peschke
Lesedauer: 

Keine Frage: Der Ausbau des Radwege-Netzes in Deutschland und auch in unserer Region ist überaus wichtig und hat eine hohe Priorität.

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Als passionierter Radfahrer ärgere ich mich immer wieder über fehlende, schlecht geplante oder allzu grob geschotterte Radwege. Eigentlich ist mir jeder neue Radweg willkommen, doch in diesem Fall muss ich mich wundern.

Seit vielen Jahren benutzen wir immer wieder den vorhandenen, fein geschotterten, sehr gut befahrbaren und auch sehr idyllischen Weg entlang des Kembachs. Und das mit verschiedensten Rädern: Mit E-Bikes, mit kleinen 20-Zoll-Klapprädern, zu Fuß – alles super. Alles gar kein Problem.

Warum man diesen bereits vorhandenen Weg – der bestens als Radweg taugt – für über eine halbe Million Euro (!) zu einem drei Meter breiten Asphaltband ausbauen will, ist mir ein Rätsel. Dass sich dagegen Protest regt, kann ich wirklich gut nachvollziehen, denn es leuchtet tatsächlich nicht ein, dass in Zeiten extraklammer Kassen ausgerechnet hier investiert werden soll.

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Warum also, bitte, dieser Ausbau? Es kann doch nicht der „stark gestiegene Radverkehr aus Richtung Bayern“ sein, der hier diese übertriebene Baumaßnahme nötig macht. Es ist doch nicht so, dass sich hier die Radfahrer und Radfahrerinnen stauen, quetschen und drängeln würden, dass es hier kein Durchkommen mehr gibt.

Viel wichtiger ist es, einen Radweg dort zu bauen, wo er absolut nötig ist, nämlich entlang der Strecke zwischen Dietenhan und Urphar, wo man als Radler wirklich gefährdet ist und weiterhin auf der Autostraße fahren muss.

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