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Ortschaftsrat Sonderriet - Wolf Förster als Hausmeister der Halle verabschiedet / Nachfolger wird Artur Justus

Vorbüschelalm in Sonderriet wurde attraktiv gestaltet

Neben der Auslastung des Kindergartens, der Verpachtung von jagdbögen und Kanalarbeiten ging es in der Sitzung des Ortschaftsrats in Sonderriet um Abschied und Neubeginn.

Von 
Birger-Daniel Grein
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Neue Infotafeln und eine Himmelsliege machen den Bereich an der Vorbüschlalm noch attraktiver. © Grein

Sonderriet. Gestartet wurde die Sitzung des Ortschaftsrats mit einem Abschied. So beendete nach über 13 Jahren Wolf Förster seinen Einsatz als Hausmeister der Sonderrieter Halle. In der Ortschaftsratssitzung wurde ihm und seiner Frau Doris für deren Einsatz gedankt. „Hausmeister solch eines öffentlichen Gebäude zu sein, ist nicht vergnügungssteuerpflichtig“, stellte Ortsvorsteher Udo Kempf in der Halle fest. Bis 2017 hätte das Ehepaar außerdem viele weitere Aufgaben im Dorf übernommen. Den Dank der Vereine überbrachte Jörn Krusch. Nachfolger von Wolf als Hausmeister wird Artur Justus.

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Neuen Jagdpächtern zugestimmt

Gefasst wurde ein Empfehlungsbeschluss an den Gemeinderat zur Jagdverpachtung. Nach dem die bisherigen Jagdpächter diese nicht weiterführen wollten, konnten zwei neue Pächter für die beiden Jagdbögen gefunden werden. Mit dem Wechsel wurden auch die beiden Jagdbögen neu festgelegt. Darauf hatten sich die Bewerber geeinigt. Trennlinie der beiden Bereiche ist nun der Löleinsweg. Jagdbogen Sonderriet I (Pächter: Robert Friedlein) ist zukünftig unterhalb des Grabens, Sonderriet II (Diana Jäger und Birger Waltz aus Hundheim) oberhalb. Die Pachtzeit läuft neun Jahre vom 1. April 2022 bis 31. März 2031.

Voran geht es laut Kempf auch bei den Arbeiten zur Erschließung der Baugebietserweiterung Hofäcker. Seit zwei Wochen sei die Firma Boller Bau wieder im Einsatz. In zwei Wochen sollen die Arbeiten zur Kanalverlegung inklusive der Hausanschlüsse beendet sein. Der Kanal ist als getrenntes Zweikanalsystem für Schmutz- und Regenwasser gestaltet. Nach Abschluss der Kanalarbeiten folge der Straßenbau. Wie Kempf mitteilte, sind inzwischen fünf weitere Bauplätze verkauft oder stehen kurz vor der notariellen Kaufbeurkundung. „Von elf Bauplätzen sind nun noch drei verfügbar.“ Zufrieden zeigte er sich auch mit der Belegung des Kindergartens im Dorf. Im laufenden Kindergartenjahr 2020/21 besuchten ein Kind von ein bis zwei Jahren und vier Kinder zwischen zwei und drei Jahren die Kleinkindgruppe. Die Zahl der Dreijährigen und älter schwankt zwischen zwölf und 16 Kindern. Im kommenden Kindergartenjahr 2021/22 zählt die Kindergartenbedarfsplanung vier Kinder bis zwei Jahre, ein Kind mit zwei bis drei Jahre und bei den über Dreijährigen zwölf zu Jahresbeginn und 13 am Jahresende. Auch für die folgenden Jahre sehe die Auslastung gut aus. „Es war eine gute Entscheidung eine Kleinkindgruppe einzurichten.“ Kritik gab es in Sachen Parken am Kindergarten. Zufrieden war der Rat auch mit der Entwicklung der Einwohnerzahl. Aktuell sind 484 Personen mit Erstwohnsitz gemeldet. Inklusive Zweitwohnsitz verzeichne man 515 Einwohner. „Wenn der dritte Bauabschnitt des Neubaugebiet belebt wird, werden wir die 500er Marke bei den Erstwohnsitzen überschreiten“, war Kempf überzeugt.

Einiges getan hatte sich auch an der Vorbüschlalm. Dort wurde eine Panoramaliege für circa 1500 Euro aufgestellt. Außerdem wurde eine Infotafel angebrachtunterstützt, durch die LEADER-Förderung. Ein besonderes Werk ist eine Tafel mit einem Panoramafoto vom Ausblick von der Vorbüschlalm, die der Ortschaftsrat erstellte. Die Inschrift erklärt, was beim Blick in die Ferne zu sehen ist. Dieser reiche bei entsprechendem Wetter vom Birkhof in Hundheim bis zum Geiersberg im Spessart. Ergänzend ermöglichen QR Codes Zugriff auf den Infokanal, die Internetseite des Dorfs und weitere Informationen.

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In Eigeninitiative Weg schottern

Dank sprach Kempf allen aus, die sich um das Grün im Dorf kümmern. „Wir bekommen von auswärtigen Besuchern Lob für unser schönes und sauberes Dorf.“ Verbesserungen soll es auch beim Wanderweg Tannen-Göcker-Weg (TgW) geben. Es wird eine weitere Bank aufgestellt und ein Teilstück wird neue geschottert. Das Schottermaterial stellt die Stadt Wertheim bereit, das Verteilen soll in Eigenleistung des Dorfs erfolgen.

Freier Autor

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