Neue verkehrsrechtliche Anordnungen - Große Verkehrsschau und Petition tragen Früchte Vor der Schule entsteht Tempo 30-Zone

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ek
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„Größter Brocken“ im Haushalt der Stadt sind die 220 000 Euro, mit denen die Sanierung der Straße „Am Reinhardshof“ begonnen werden kann. © Elmar Kellner

Wartberg. Eine ganze Reihe verkehrsrechtlicher Anordnungen werden in naher Zukunft im und im Bereich des Wartbergs in Kraft treten. Einige davon sind zunächst probehalber vorgesehen, informierte Vorsitzende Renate Gassert in der Sitzung des Stadtteilbeirates über die Ergebnisse einer sogenannten „großen Verkehrsschau“ im November vergangenen Jahres.

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So wird etwa vom 2. Mai an die bis dahin bergaufwärts zweispurige Neue Vockenroter Steige von der Einmündung des Wartbergwegs bis zur Einfahrt in den Stadtteil Reinhardshof auf eine Spur verengt. Diese Maßnahme soll zunächst bis Ende Juli gelten. Ebenfalls bis zu diesem Zeitpunkt wird die Straße „Am Wartberg“ von unten nach oben zur Einbahnstraße erklärt.

Erfolg hatten Anwohner mit einer Petition, denn am „Salon-de-Provence-Ring“ wird, von der Otfried-Preußler-Schule bis zu den sogenannten „Hotelhäusern“ in beiden Richtungen Tempo 30 angeordnet. Im „Berliner Ring“ werden hingegen die ersten beiden Parkplätze von der Tankstelle aus gesehen talseitig ersatzlos entfallen, eine weitere Stellfläche auf Höhe des Garagenhofes soll nach unten verlegt werden.

Bei einer rund zweistündigen Geschwindigkeitsmessung seien von 205 Fahrzeugen zwei mit zu hoher Geschwindigkeit festgestellt worden, informierte Gassert weiter. An der Dauermessstelle am Berliner Ring wiederum würden etwa 20 Prozent der Verkehrsteilnehmer als zu schnell registriert. Laut Ordnungsamt sei das tolerabel, meinte die Stadteilbeiratsvorsitzende. Dieser Auffassung mochte sich ihr Stellvertreter Klaus von Lindern nicht anschließen.

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Schließlich ging es in der Sitzung noch um die im Haushalt der Stadt für den Wartberg vorgesehenen Mittel. „Größter Brocken“ dabei sind 220 000 Euro, mit denen die dringend notwendige Sanierung und Gestaltung der Straße „Am Reinhardshof“ zumindest begonnen werden kann.

Geld, wenn auch in weitaus geringerer Höhe, steht für eine Verkehrsberuhigung im Salon-de-Provence-Ring zur Verfügung und das Lampenaustauschprogramm kann ebenfalls fortgesetzt werden. ek