Stiftskirche - Ausstellung „Schau mich an“ ist ab Montag, ab 23. Juli, zu besuchen / Flüchtlinge kommen zu Wort Viele Gesichter der Flucht

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„Gesichter der Flucht“ sind in einer Ausstellung in der Wertheimer Stiftskirche ab 23. Juli zu sehen. © Stadtverwaltung

Wertheim. Hinter jeder Flucht steht ein Mensch mit seinem individuellen Schicksal. Das veranschaulicht die Ausstellung „Schau mich an – Gesichter der Flucht“. Sie ist vom 23. bis 29. Juli in der Wertheimer Stiftskirche zu sehen.

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Asylsuchende zeigen in der Ausstellung offen und mutig ihre Gesichter. Sie erzählen, wer sie sind, was sie aus ihrer Heimat vertrieben hat und wie sie ihre Ankunft in Deutschland erlebt haben. Auch viele Deutsche erlebten im Krieg oder in der DDR Flucht und Vertreibung. Auch aus dieser Generation kommen Frauen und Männer zu Wort. So dokumentiert die Schau 19 Schicksale, die berühren und die Augen für das Trauma von Krieg, Terror und Flucht öffnen sollen.

Zusammengestellt hat die Ausstellung der Asylkreis Haltern am See. Auf Initiative der Ökumenischen Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis wird sie an drei Stationen im Landkreis, darunter Wertheim, gezeigt. Eröffnet wird die Schau in der Stiftskirche am Montag, 23. Juli, um 15 Uhr. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag jeweils 8 bis 18 Uhr. Alle Informationen zu der Ausstellung gibt es im Internet unter www.gesicht-einer-flucht.de. Besondere Begehungen und Führungen können über folgende Ansprechpartner vereinbart werden: Alex Schuck, Telefon 01573/1300686, E-Mail: alex.schuck@diakonie.ekiba.de sowie Elvira Leskowitsch, Telefon 0176/61153429, E-Mail: leskowitsch.elvira@kirchenbezirk-wertheim.de.

Um Fluchterlebnisse und –schicksale auch im Main-Tauber-Kreis erlebbar zu machen, plant die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe eine eigene Ausstellung. Dazu werden Frauen und Männer gesucht, die bereit sind, sich fotografieren zu lassen und ihre Erfahrungen zu schildern.