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 Finanzen - Kämmerer stellt Bericht über Zahlen der Eigenbetriebe und städtische Beteiligungen vor Verschuldung sinkt um 1,3 Millionen Euro

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wei
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Die Stadtentwicklungsgesellschaft und die Wohnbau Wertheim gehören zu den wichtigsten Beteiligungen der Stadt. Beide Unternehmen sitzen in dem Gebäude neben dem Spitzen Turm. © FN-Archiv/Gerd Weimer

Wertheim. Alljährlich legt die Stadtverwaltung einen zusammenfassenden Bericht über die Eigenbetriebe und die Gesellschaften vor, an denen die Stadt Wertheim beteiligt ist – so auch am Montag bei der virtuellen Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Verwaltung.

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Zum „Konzern Wertheim“ gehören fünf Eigenbetriebe und sieben wesentliche Beteiligungen an Gesellschaften.

Die fünf Eigenbetriebe sind das Gebäudemanagement, die Abwasserbeseitigung, der Baubetriebshof, der Eigenbetrieb Wald und der Eigenbetrieb Burg. Beteiligungen bestehen unmittelbar an den Gesellschaften der Wohnbau Wertheim (mittelbar an der Volksbank Main-Tauber), der städtischen Holding (damit mittelbar an der Kom9 GmbH), der Bädergesellschaft (100 Prozent), der Stadtentwicklungsgesellschaft (100 Prozent) und der Stadtwerke GmbH (51,07 Prozent) und der Tourismus Wertheim GmbH (75 Prozent).

Weitere untergeordnete Beteiligungen bestehen unter anderem an der Beschäftigungsinitiative Wertheim, dem Zweckverband Mainhafen, am Kommunalen Rechenzentrum Mainfranken, am Mittelstandszentrum Tauber-Franken und an der Kreisbaugenossenschaft Bad Mergentheim.

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Kämmerer Dieter Friedlein berichtete, dass sich der Schuldenstand der Gesellschaften und Betriebe im Jahr 2019 um 1,3 Millionen Euro verringert hat – auf 56,5 Millionen Euro, was 2476 Euro pro Einwohner entspricht.

Die höchste Kreditsumme bei den Gesellschaften steht dem Bericht zufolge in den Büchern der Stadtwerke (12,8 Millionen Euro). Allerdings sind diese auch mit einer hohen Eigenkapitaldecke von 23,7 Millionen Euro ausgestattet. Die Wohnbau Wertheim ist mit 11,7 Millionen Euro verschuldet. Das Eigenkapital beträgt 6 Millionen Euro.

Anlagevermögen wächst

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In der Gruppe der Eigenbetriebe ist der Schuldenstand naturgemäß bei der Abwasserversorgung am höchsten (16,5 Millionen Euro). Der Baubetriebshof weist Kreditverbindlichkeiten von etwa einer Million Euro aus.

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Das Anlagevermögen der Gesellschaften und Eigenbetriebe wuchs von 2018 auf 219 um vier Millionen auf 347 Millionen. Das höchste Anlagevermögen der Beteiligungen findet man in den Büchern der Stadtwerke (42 Millionen Euro), gefolgt von der Wohnbau (19 Millionen) und der Städtischen Holding (18 Millionen Euro).

Dieter Friedlein erläuterte, dass das Planvolumen – sozusagen eine Zusammenfassung der Aktivitäten – von Stadt, Eigenbetrieben und Gesellschaften fast 200 Millionen Euro beträgt, wovon auf die Stadt selbst 83,7 Millionen entfallen. Die Stadtwerke tragen knapp 60 Millionen Euro bei. wei