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Verein „Der lange Weg“ - Die Opfer von schweren Verkehrsunfällen sollen auch künftig gefördert werden / Erster Event seit langer Zeit

Verantwortliche um Thomas Müller dankbar über jede Art von Unterstützung

Von 
Birger-Daniel Grein
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Bestenheid/Kembach. Der 2011 gegründete Verein „Ein langer Weg“ mit Sitz in Kembach unterstützt Verkehrsunfallopfer. Anlass für die Gründung war ein Verkehrsunfall von Mathias Nosko in Österreich, der dadurch dauerhafte Schäden davontrug. Freunde und Bekannte hatten eine Möglichkeit gesucht, ihn und seine Familie sowie weitere Unfallopfer zu unterstützen.

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„Der Verein hat fast von Anfang an schon 320 Mitglieder“, freute sich Vorsitzender Thomas Müller. Zu ihnen gehören auch viele Freunde und Bekannte von Nosko, seine ehemaligen Fußballkameraden sowie seine Arbeitskollegen. Nosko hatte bei der Volksbank in Bestenheid gearbeitet. Der Verein beschreibt sein Motto mit einem Zitat von Franz Kafka: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“

Hinsichtlich der bisher möglichen Förderung sprach Müller von einer hohen Summe. Zur Verdeutlichung zählte er einige beispielhafte Unterstützungsmaßnahmen des Vereins auf. So habe man für die Familie von Nosko die Finanzierung eines VW Caddy übernommen. Dieser diene zum Transport des Rollstuhls. Außerdem sei sein Beifahrersitz so umgebaut, dass ein behindertengerechtes Einsteigen möglich ist.

„Wir haben zudem Therapien sowie private Reha-Maßnahmen von Matthias unterstützt.“ Außerdem finanzierte man einen Teil der Kosten für eine 24-Stunden-Pflegekraft, als Nosko zu Hause lebte. Aktuell unterstütze man die Familie bei der Finanzierung von Hilfsmitteln und übernehme einen Anteil der Kosten des Pflegewohnheims in Bad Mergentheim. „Außerdem haben wir weiteren Verkehrsunfallopfer durch finanzielle Zuwendungen geholfen.“

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Der Verein hatte bereits mehrere Dutzend Aktionen durchgeführt und unterstützt, um Gelder für seine Unterstützungsleistungen zu sammeln. Dazu zählte ein Brunch im damaligen Expocamp, Angebote bei der Wertheimer Wirtschaftswoche, das Grübenfest Bettingen und ein Indoor Cycling. Außerdem unterstützten auch andere Vereine und Gruppierungen mit ihren Aktivitäten und damit verbundenen Einnahmen den Verein „Ein langer Weg“. Die letzten zwei Jahren habe es wegen der Pandemie keine Eventmöglichkeiten gegeben. „Wir haben aber das Glück, dass unser Verein neben den Mitgliedsbeiträgen auch Unterstützung durch einen sehr großen Spendenstamm bekommt“, zeigte sich Müller dankbar. „Das hilft uns ungemein.“ Er hoffe, dass 2022 zumindest wieder eine Mitgliedsversammlung möglich sein werde.

Nach der langen Zwangspause freuten sich die vielen Aktiven des Vereins, dass es am Freitag wieder eine Veranstaltungsmöglichkeit gab. Diese fand, wie viele der Aktionen des Vereins, in Zusammenarbeit mit Partnern statt. So feierten Katja Fitness sowie eine Filiale der Alpha Fighters Grünsfeld auf dem Mitarbeiterparkplatz der Volksbank Bestenheid ein Sportlerfest. Die Bewirtung durfte „Ein langer Weg“ zugunsten seiner Förderprojekte übernehmen. Die Initiative für das gemeinsame Fest kam von Katja Pfeifer. „Viele der Sportler von Katja Fitness sind Mitglied bei uns. Auch Noskos Frau trainiert dort“, erklärte Müller. Katja Pfeifer freute sich, dass man gemeinsam ein schönes Fest für einen guten Zweck organisiert habe. Weiterer Veranstalter des Sportlerfestes war Martin Vath, der in den Räumen der Volksbank einen Standort seiner Kampfsportschule Alpha Fighters betreibt.

In ihrer Begrüßung freuten sich Pfeifer und Vath so großartige Sportler zu haben, die ihnen auch über den Lockdown die Treue hielten. Das Fest sei eine Gelegenheit, zusammenzukommen und außerhalb des Trainings Gespräche zu führen. Neben Getränken und Gegrilltem wurden Salate für den guten Zweck verkauft. Letztere hatten Mitglieder von Pfeifers Sportgruppe und Vorstandsmitglieder von „Ein langer Weg“ gespendet. Auch beim Verpflegungsverkauf waren wieder viele Helfer des Kembacher Vereins aktiv. „Die Helferbereitschaft ist bei uns immer groß, da jeder das Gefühl hat, die Hilfe kommt direkt an“, war Müller dankbar für das große Engagement und den großen Helferstamm.

Freier Autor

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