Gericht

Unterschrift war nicht vom Vater

Frau wegen Urkundenfälschung verurteilt

Von 
Alfons Göpfert
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Wertheim. Vom Amtsgericht Wertheim erging gegen eine Frau aus Freudenberg ein Strafbefehl wegen Urkundenfälschung. Die Höhe der Strafe beträgt 90 mal 30 Euro.

Antrag auf Familienhilfe

Die 32-Jährige hatte im Mai 2022 beim Landratsamt Main-Tauber einen Antrag auf Familienhilfe gestellt. Es ging um ihr Kind. Einen solchen Antrag müssen Mutter und Vater unterzeichnen. Die Unterschrift auf dem Antrag war aber nicht die des Vaters.

Die Angeklagte ist mehrfach vorbestraft, zuletzt im Januar 2022. Im vorliegenden Fall sollte sie sich in einer öffentlichen Verhandlung verantworten. Trotz Ladung im November erschien die Freudenbergerin jedoch nicht.

Erlass

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Es war nicht das erste Mal, dass sie fehlte. Um das Verfahren trotzdem weiter zu bringen, entschieden sich nach 15 Minuten vergeblichen Wartens Staatsanwaltschaft und Gericht auf den Erlass des Strafbefehls (schriftliche Abwicklung).

Eine Zeugin des Landratsamts erklärte auf Nachfrage des Gerichts, vonseiten des Amtes werde die Bestellung eines rechtlichen Betreuers überlegt.