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Pandemie-Bekämpfung - Einheitliches Verfahren für alle Wertheimer Einrichtungen / Übergangsphase ab nächster Woche

Wertheim: Testpflicht für Kita-Kinder wird umgesetzt

Die Wertheimer Kita-Kinder müssen ab ab nächster Woche dreimal pro Woche auf das Corona-Virus gestestet werden. Die Stadt setzt auf sogenannten Lollitests.

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stv
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Bei der Umsetzung der Testpflicht für Kita-Kinder sollen in Wertheim Lollitests zum Einsatz kommen.

Wertheim. Corona-Schnelltests für Kita-Kinder sind in Wertheim seit Mai vergangenen Jahres ein freiwilliges Angebot. Ab nächster Woche werden sie auf Beschluss der Landesregierung Pflicht. Alle Kita-Kinder sollen dann dreimal pro Woche getestet werden. Das Konzept dafür steht, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Das Referat Bildung und Familie der Stadtverwaltung habe es in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Trägern, Leiterinnen und Elternvertretern vorbereitet. Damit sei ein für ganz Wertheim einheitliches Verfahren auf den Weg gebracht worden.

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Ab Montag gilt: Kinder ab einem Jahr können die Kindertagesstätte oder auch die Tagesmutter nur noch besuchen, wenn sie dreimal pro Woche einen (kostenlosen) Antigen-Schnelltest oder zweimal pro Woche einen (kostenpflichtigen) PCR-Test absolvieren. Der Nachweis muss der Betreuungsstelle vorgelegt werden, für ungetestete Kinder gilt ein Zutrittsverbot.

In Wertheim sei einheitlich entschieden worden, dass die Tests nicht in den Einrichtungen, sondern zu Hause in den Familien durchgeführt werden. Das habe vor allem organisatorische Gründe, wie Referatsleiter Uwe Schlör-Kempf erläutert. „Anders als in den Schulen fehlen in den Kindertagesstätten schlicht die räumlichen Voraussetzungen, um eine größere Zahl von Kindern vor Beginn der Betreuung zu testen“, wird er zitiert. Die Eltern nehmen die Tests also zu Hause vor und bestätigen dies schriftlich gegenüber der Einrichtung.

In den Händen der Eltern

Eine Verlagerung der Tests in die Einrichtung schließt Schlör-Kempf für einen späteren Zeitpunkt nicht aus. „Aber so starten wir erstmal und sammeln Erfahrungen.“ Die Tests zunächst in die Hände der Eltern zu legen, sei auch eine Frage des Vertrauens. „Wir sind zuversichtlich, dass damit sehr verantwortungsvoll umgegangen wird“, wird Schlör-Kempf zitiert.

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Weil schon Kinder ab einem Jahr regelmäßig getestet werden müssen, habe sich die Stadt in Abstimmung mit allen weiteren Kita-Trägern entschieden, sogenannte Lolli-Tests einzusetzen. Gerade kleine Kinder kämen damit besser zurecht als mit dem Nasenabstrich. Der Speicheltest stehe mit Beginn der Testpflicht allen Kindern unter drei Jahren zur Verfügung. Für Kinder über drei Jahren werden zunächst die noch Restbestände der „Nasenbohrtests“ aufgebraucht, die sie schon seit vielen Monaten gewohnt seien.

Land erstattet Kosten

Mit einem Elternbrief werden die Familien über die neue Testpflicht und die Umsetzung in Wertheim informiert. Die Woche ab 10. Januar gilt noch als Übergangsphase, „damit sich die neuen Abläufe einspielen können“, erläutert Uwe Schlör-Kempf.

Anders als bei den Schülertests können die benötigten Testkits nicht beim Land geordert, sondern müssen von den Einrichtungen selbst beschafft werden.

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Diese Aufgabe hat zentral die Stadtverwaltung übernommen. Das Referat Bildung und Familie hat die Testkits rechtzeitig bestellt, sie stehen ab 10. Januar allen Einrichtungen zur Verfügung.

Pro Monat werden rund 13 000 Tests benötigt, sie kosten etwa 45 000 Euro. Bei der Bezahlung geht die Stadt zunächst in Vorleistung. Das Land hat zugesagt, dass die Kosten erstattet werden. stv

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