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Am Amtsgericht verhandelt - Fahren ohne Fahrerlaubnis

Täter erschien nicht

Von 
Alfons Göpfert
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Wertheim. Bei einer Polizeikontrolle in Wertheim im Juni dieses Jahres erwischten die Beamten einen Kraftfahrer, der keine Fahrerlaubnis besitzt.

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Die Anzeige der Polizei ging an die Staatsanwaltschaft Mosbach. Sie erhob gegen den vorbestraften Kraftfahrer Anklage wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Aus diesem Grund sollte sich der Mann jetzt beim Amtsgericht Wertheim verantworten.

Den Beschuldigten erreichte die Ladung zur Verhandlung am 12. Oktober. Da er anschließend in der Geschäftsstelle des Amtsgericht erschien, ging die Richterin davon aus, dass er zum Termin käme. Dem war nicht so. Alle Beteiligten an der Verhandlung, darunter eine Zeugin und eine Dolmetscherin, warteten vergeblich. Daraufhin wurde der Erlass eines Strafbefehls (weitere Abwicklung des Verfahrens auf schriftlichem Weg) beantragt, wie es in der Regel bei Ersttätern teilweise üblich ist.

Geldstrafe gefordert

Als Strafe wurde vom Staatsanwalt eine Geldstrafe von 120 Mal 15 Euro, alternativ eine Freiheitsstrafe von vier Monaten vorgeschlagen. Das Gericht entschied nicht sofort, und will das Ergebnis später bekannt geben. Wird der Strafbefehl rechtskräftig, kommen auf den Verurteilten auch die Kosten für den Einsatz der Dolmetscherin zu.

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