Flüchtlingsunterbringung - Regierungspräsident beruft Wertheimer Zahnärztin in Ombutsamt / Vermittlerin zwischen Ehrenamtlichen, Personal und Asylsuchenden Susanne Löffler ist jetzt offiziell Ansprechperson

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Wertheim. Regierungspräsident Johannes Schmalzl hat Susanne Löffler aus Wertheim am gestrigen Montag zur ehrenamtlichen Ansprechperson für das Ombudswesen für den Regierungsbezirk Nordwürttemberg berufen.

Regierungspräsident Johannes Schmalzl, die neue Ansprechperson für das Ombudswesen, Susanne Löffler, und Ombudsmann Karl-Heinz Wolfsturm (rechts) bei der Übergabe der Bestellungsurkunde.

© Regierungspräsidium

Seit Mitte September tätig

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Die 39-jährige ist Zahnärztin und Stabsarzt der Reserve und seit der Einrichtung einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Wertheim Mitte September ehrenamtlich im Stressmanagement für die Einsatzkräfte tätig. Gemeinsam mit dem Ombudsmann des Landes Baden-Württemberg Karl-Heinz Wolfsturm übergab der Regierungspräsident die Bestellungsurkunde an Frau Löffler.

"Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, eine engagierte Persönlichkeit für diese wichtige Aufgabe gewinnen zu können", betonten Schmalzl und Wolfsturm übereinstimmend. Löffler bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und versprach, sich bestmöglich dafür einzusetzen.

Die Ombudsstelle ist Ansprech-, Mittler- und Unterstützungsstelle für Flüchtlinge und ehrenamtlich engagierte Bürger in Fragen der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen in Baden-Württemberg während der Erstaufnahme.

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Aufgabe der ehrenamtlichen Ansprechperson im Regierungsbezirk Stuttgart ist es, neben den Mitarbeitern der Verwaltung sowie der Sozial- und Verfahrensberatung in den Landeserstaufnahmeeinrichtungen als unabhängiger Kontakt für Helfer und Flüchtlingen zu agieren. In dieser Funktion arbeitet die Ansprechperson im Regierungsbezirk eng mit der Ombudsperson des Landes beim Integrationsministerium zusammen. Die Aufgabe der Ansprechperson umfasst das Aufgreifen von aktuellen Vorgängen, die Vermittlung bei Konflikten und das Weitertragen von Anliegen zwischen ehrenamtlichen Helfern, hauptamtlichen Verwaltungen und Personal und auch von Flüchtlingen. Die Auswahl und die Bestellung der vier ehrenamtlichen Ansprechpartner, (einer je Regierungsbezirk) erfolgt durch die Regierungspräsidien. rp