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Stadtstrand - Steg schreibt zum ersten Mal den Betrieb aus

Stefan Kempf wirft Hut in den Ring

Von 
Heike Barowski
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Wertheim. Einen Cocktail während des Sommeruntergangs trinken, dazu ein wenig Reggae-Musik im Hintergrund, die Füße im Sand und den Blick auf’s Wasser gerichtet: Seit zehn Jahren ist dies auch in Wertheim möglich. Fast alljährlich öffnet an der Mainspitze der Wertheimer Beach Club (Stadtstrand) von Mai bis September seine Pforten. Um so verwunderlicher war es, als dieser Tage eine Ausschreibung der Stadtentwicklungs-Gesellschaft Wertheim (Steg) für die Verpachtung der Parkplätze zur Durchführung des Stadtstrands 2022 in den Fränkischen Nachrichten veröffentlicht wurde. Beim Leiter der Steg, Edgar Beuchert, nachgefragt, wird der Grund schnell deutlich: „Wir wollen mit der Ausschreibung in ein offenes und vertrauensvolles Verfahren gehen.“ Bisher habe man das zwar auch fair gehandhabt, es hätten sich aber einige Abläufe einfach „verfestigt“, so Beuchert weiter. Außerdem kämen immer mal wieder Anfragen für diese Verpachtung.

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Gastronom Stefan Kempf ist nicht überrascht von der Ausschreibung. Seit zehn Jahren sorgt er gemeinsam mit seinem Team dafür, dass die Wertheimer im Sommer einen attraktiven Treff mehr in der Stadt haben. „Ich werde mich wahrscheinlich auch bewerben. Aber ich will das erst mit meinem Team besprechen“, sagt er. Kempf verweist darauf, dass er mit seiner langjährigen Erfahrung die besten Voraussetzungen für den Betrieb mitbringen würde. „Da macht es doch Sinn, wenn ich mich bewerbe“, kommentiert er den Schritt.

Dass Kempf angeblich bereits öffentlich signalisiert habe, stehe er nicht mehr als Pächter und damit als Ausrichter des Stadtstrands zur Verfügung, dementiert er. Man habe seine Äußerung wahrscheinlich falsch verstanden. Richtig sei, dass er mit dem Gedanken gespielt hätte.

Entscheiden wird am Ende die Steg, wer den Zuschlag bekommt. „Wichtig ist, dass der Pächter Erfahrungen aus der Gastronomie mitbringt“, so Beuchert.

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Ansonsten hätte sich an den Bedingungen für den Betrieb des Stadtstrandes nichts geändert. So müsse der Betreiber für den Ausfall der Parkgebührenaufkommen. Beuchert beziffert diese Summe auf rund 3000 Euro.

Redaktion Im Einsatz für die Lokalausgabe Wertheim

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