Corona-Infektionen Starker Anstieg nach Familientreffen in Wertheim

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stv
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Wertheim. Der Lockdown wird ein weiteres Mal verlängert, zunächst bis 7. März. Das ist das zentrale Ergebnis der jüngsten Beratungen von Kanzlerin und Länderchefs. Der Corona-Lenkungsstab der Stadt Wertheim rechnet damit, dass im Laufe des Wochenendes eine neue Landesverordnung veröffentlicht wird, in der die Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse für Baden-Württemberg geregelt wird, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

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„Der Rückgang der Infektionszahlen ist ein schöner Erfolg, aber wir haben noch ein Stück Weg vor uns“, kommentierte Bürgermeister Stein die Pandemie-Entwicklung. Vor wenigen Tagen waren die Infektionszahlen in Wertheim sprunghaft um 15 angestiegen. Auslöser war nach Erkenntnissen des Gesundheitsamts ein Familientreffen im privaten Raum.

„Es ist noch lange nicht vorbei“, bestätigte auch Ordnungsamtsleiter Volker Mohr. Die Liste der Quarantänepflichtigen wächst auch aufgrund von Reisetätigkeit wieder an, aktuell sind dort 57 Personen vermerkt. Das Ordnungsamt wird in Kürze wieder zu Quarantäne-Kontrolle ausrücken. Reiserrückkehrer aus Risikogebieten mit Virusmutanten sollen besonders engmaschig überprüft werden.

Die in der Bund-Länder-Konferenz beschlossene Verlängerung des Lockdowns bis 7. März heißt, dass alle geltenden Regelungen weiterhin in Kraft bleiben. Lediglich Friseure dürfen ab 1. März wieder öffnen. Weitere Lockerungen auch für andere Branchen soll es nach den Beschlüssen erst geben, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz auf unter 35 zurückgegangen ist.

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Zum Betrieb von Kitas und Schulen gibt es keine bundesweit einheitliche Linie, darüber entscheidet jedes Land selbst. Für Baden-Württemberg hat Ministerpräsident Kretschmann angekündigt, Kitas und Grundschulen ab dem 22. Februar, also nach den Faschingsferien, schrittweise wieder zu öffnen, „sofern es die Infektionszahlen erlauben.“

Der Lenkungsstab geht davon aus, dass das Land im Laufe der Faschingswoche Klarheit schafft über das Öffnungskonzept. Für die Rückkehr zum Präsenzunterricht ist ein Wechselbetrieb mit geteilten Klassen vorgesehen. Flankiert werden soll die Öffnung von Kitas und Grundschulen mit einer neuen Teststrategie: Erzieherinnen und Lehrkräfte sollen sich auf freiwilliger Basis zweimal pro Woche testen lassen können. stv