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Bündnis - Gründung erfolgte vor zehn Jahren

Stadt enagiert sich für die Natur

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Wertheim. Das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ wurde vor zehn Jahren in Frankfurt am Main gegründet. Inzwischen haben sich 335 Städte, Gemeinden und Landkreise angeschlossen, um sich für artenreiche Naturräume im Siedlungsbereich und in der Landschaft einzusetzen. Seit 2019 ist auch die Große Kreisstadt Wertheim Mitglied.

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Die Aufgaben des kommunalen Naturschutzes sind heutzutage vielfältig. Themen wie Klimaanpassung, Gesundheitsvorsorge und eine hohe Lebensqualität rücken immer mehr in den Fokus. Im Juli 2019 ist Wertheim deshalb auf Grundlage eines einstimmigen Beschlusses des Gemeinderats dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beigetreten.

Mit Unterzeichnung der Deklaration „Biologische Vielfalt für Kommunen“ hat sich die Main-Tauber-Stadt verpflichtet, Maßnahmen im Sinne der Sicherung und Stärkung der biologischen Vielfalt beizubehalten, zu fördern und neu in Angriff zu nehmen.

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Im selben Jahr hat sich die Stadt zudem für das „StadtGrün naturnah“-Programm beworben und wurde gemeinsam mit 14 weiteren Kommunen aufgenommen. Projekte wie die Blühinseln im Hofgarten, der Erhalt von Streuobstwiesen oder die schonende Grünflächenpflege durch die Burgziegen führten im September 2021 zu einer Auszeichnung mit dem „Bronze-Label“.

Wie es in der Mitteilung der Stadtverwaltung weiter heißt, sind alleine im vergangenen Jahr 51 Städte, Gemeinden und Landkreise dem Bündnis beigetreten, um die Förderung artenreicher Naturräume zu unterstützen.

Die Stadt Wertheim verfolgt im Rahmen der kommunalen Grünflächenstrategie auch weiterhin das Ziel, die Grünflächenpflege so zu modifizieren, dass die Biodiversität nicht leidet. Dabei hilft beispielsweise das 2021 angeschaffte Balkenmähwerk: Im Gegensatz zu dem vorherigen Mulchwerk werden die Insektenbestände deutlich weniger beeinträchtigt, betonen die Verantwortlichen.

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