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Sportlicher Wettkampf

SSV Mainperle siegt beim Fischerstechen

Alte Tradition nach langer Zeit wiederbelebt. Gemeinschaftsraum der DLRG im Feuerwehrhaus eingeweiht

Von 
Kai Grottenthaler
Lesedauer: 
Sehr zum Spaß der Zuschauer blieb keiner der Kämpfer beim beliebten Fischerstechen auf dem Main trocken. © Grottenthaler

Urphar. Die Sehnsucht danach war groß in Urphar: Nach zweijähriger Pause fand am vergangenen Samstag das Fischerstechen der DLRG wieder statt. Dabei boten die sechs Teams den zahlreichen Zuschauern spannende Wettkämpfe mit teils spektakulären Abgängen. Daneben wurde der renovierte Gemeinschaftsraum im Feuerwehrhaus offiziell eingeweiht.

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Jeder gegen Jeden

Auch wenn das Wetter etwas besser hätte sein können, so blieb es doch wenigstens trocken. Im Gegensatz zu den meisten Matadoren. Diese versuchten sich mit Unterstützung ihrer vier paddelnden Teammitglieder gegenseitig durch gezielte Stöße ins Wasser zu befördern.

Im Modus „Jeder gegen Jeden“ gelang dies dem Team der SSV Mainperle Urphar/Lindelbach am besten. Dahinter landeten „Heavy’s Keller“ und die Freiwillige Feuerwehr Urphar/Lindelbach auf dem Treppchen. Die weiteren Teilnehmer waren das DRK Bettingen, McUrwald und das Team „Wasserrettung“, ein Mix-Team der DLRG Königshofen und Urphar sowie der Wasserwacht Kreuzwertheim. Bei allem sportlichen Ehrgeiz stand der Spaß natürlich im Vordergrund.

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Von
Heike von Brandenstein
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Die DLRG-Vorsitzende Kerstin Mattern zeigte sich mit dem Ablauf zufrieden: „Es war ein schöner Wettkampf.“ Das Wetter hätte entgegen der Prognosen erfreulicherweise mitgespielt, so dass die einzige Abkühlung an diesem Tag von unten kam. Die Jüngsten konnten sich an einer Spielstraße austoben.

Das zweite Highlight des Tages war die offizielle Einweihung des neu renovierten Gemeinschaftsraums im Feuerwehrhaus. Ortsvorsteher Detlev Dosch freute sich über die erfolgreichen Umbaumaßnahmen und überbrachte die Grüße und den Dank der Stadt Wertheim. Mehr als zwei Jahre dauerten die Erneuerungsarbeiten, wobei sich der Zeitplan durch Corona etwas verzögert hätte. 54 Personen im Alter von zwölf bis siebzig Jahre hätten insgesamt rund 1300 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet.

Besonders betont wurde, dass rund ein Drittel davon von jungen Menschen unter 25 Jahren erbracht wurden. Die Urpharer zeigten sich glücklich über das Ergebnis und ließen den Abend gemütlich bei Barbetrieb ausklingen.

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