Digitalisierung

Schönig fordert Gespräche mit den Schulen

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kab
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Wertheim. Für die digitale Ausstattung der Schulen nimmt die Stadt Wertheim außerplanmäßig Geld in die Hand: Rund 77 500 Euro entfallen dabei auf das „Unterstützungsbudget Corona“ und rund 117 000 Euro auf das Förderprogramm „Leihgeräte Lehrkräfte“. Die Ausgaben sind durch Fördermittel gedeckt.

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Der Beschluss, in dem der Gemeinderat der Empfehlung des Ausschusses für Verwaltung und Finanzen folgte, fiel einstimmig.

Das Gremium nutzte die Gelegenheit jedoch zu einigen Nachfragen und Anregungen: Patrick Schönig (SPD) forderte, dringend eine Schulentwicklungskommission für Digitalisierung einzurichten. Auch wenn Schulleitungen gerade viel zu tun hätten, müsse für ein so wichtiges Thema Zeit sein. Er verwehre sich nicht grundsätzlich gegen den Vorschlag, entgegnete Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez. Trotzdem sei fraglich, ob in solchen Gesprächen ein substanzieller Fortschritt zu erzielen sei.

Ingo Ortel (SPD) monierte, gehört zu haben, dass es in technischer Hinsicht beim Online-Unterricht immer noch Probleme gebe. Fachbereichsleiter Helmut Wießner bat hier um detaillierte Informationen, da ihm allgemein nichts bekannt sei. Ortel und Frank Schumann (Bürgerliste) fragten betreffend der Wlan-Anschlüsse der Schulen nach. Wießner räumte ein, dass nicht alle Schulen über einen solchen Anschluss verfügen. An zwei Schulen soll das Wlan in diesem Jahr eingerichtet werden. Ob dies bis zum Ende des Schuljahres machbar sei, hänge von der Mitwirkung der Schulleitungen und Lieferfristen ab. kab

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