Ortsrundgang - Ortschaftsräte und Bürger in Waldenhausen sind sehr zufrieden Sanierung der Kirchäckerstraße 2018

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Waldenhausen. Bürger und Ortschaftsräte sind mit ihrem Dorf zufrieden. Dies zeigte der Ortsrundgang der Räte am Freitag.

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"Klein aber fein", beschrieb Ortsvorsteher Nils Ries die Ortschaft mit rund 440 Einwohnern. Vom Dorfplatz "Am Junker" aus machten er und die Ortschaftsräte einen Rundgang durchs Ort und sprachen mit den Bewohnern. Allesamt drückten diese Zufriedenheit aus. Wohl einer der Hautgründe, warum sich trotz Einladung keine Bewohner dem Rundgang angeschlossen hatten. Einen weiteren brachte Ries auf den Punkt: "Wir sind immer für die Bürger ansprechbar und dies wird auch genutzt."

Obwohl die Einwohner ihr Waldenhausen als Wohlfühlort loben, ist die Bevölkerungszahl stagnierend bis leicht rückläufig. "Wir sind ein überaltertes Dorf", verwies der Ortsvorsteher. Aktuell gibt es kaum Leerstände im Dorf. Man hofft, 2018 ins Förderprogramm "Flächen gewinnen durch Innenentwicklung" aufgenommen zu werden. Dies war eigentlich schon für das laufende Jahr geplant, das Land hatte aber keine Fördermittel dafür bereitgestellt. Keine Bestandssorgen hat man zurzeit beim Kindergarten. Aktuell werden zehn Kinder zwischen zwei und sechs Jahren betreut. Viele Nutzer kämen auch von außerhalb. "Die Öffnungszeiten sind attraktiv."

Zufrieden zeigten sich die Räte unter anderem mit dem Gebäude des Kindergartens und der Halle, sowie dem Platz dort. Auch das Loch im Zuweg zum barrierefreien Hallenzugang wurde inzwischen geschlossen. Lob hatte Ries für die Hundehalter. 85 bis 90 Prozent nutzen die Hundekotbeutel. "Jeder bemüht sich darauf zu achten, dass alles in Ordnung ist", lobte Ries.

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Ein langgehegter Wunsch der Ortschaftsräte, die Sanierung der Kirchäckerstraße, wird 2018 aller Voraussicht nach in Erfüllung gehen. Schon seit über 20 Jahren steht dieser auf der Agenda des Gremiums. "Ich hoffe mit dem Haushaltsbeschluss im Gemeinderat können wir einen Strich unter die Sache machen." 2017 seien die Arbeiten dem "Brückenhaushalt" zum Opfer gefallen. Die Räte waren aber zuversichtlich, dass die rund 480 000 Euro dafür im nächsten Haushaltsjahr bereitgestellt werden. Mit ihnen soll nicht nur die stark beschädigte, rund 380 Meter lange Straße neu gemacht werden. Auch die Beleuchtung und Kanalstation werden ersetzt, eine Erdverkabelung ist geplant. Nichts getan hat sich bei den Sanierungsplänen der Friedhofsmauern, die zum Teil der Kirche, zum Teil der Stadt gehören. Solange keine akute Gefahr bestehe, mache man aus Kostengründen nichts. Bei der Belegung des Friedhofs habe es in den letzten Jahren einen Wandel in den Begattungsformen gegeben. Während Doppelgräber kaum noch nachgefragt würden, steige das Interesse an Urnengräbern. In den nächsten Jahren wolle man sich zudem Gedanken über Rasengräber machen.

Auch kulturell habe die Ortschaft einiges zu bieten. Ortschaftsrätin Marlise Teicke erwähnte den Waldenhäuser Adventskalender. Dabei schmücken Bewohner ihre Fenster besonders und gestalten kleine Adventsstunden. Beginn ist am 5. Dezember sein. bdg