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Tafelladen

Rathaus-Mitarbeiter spenden für Wertheimer Tafel

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Wertheim. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung unterstützen seit einigen Wochen den Wertheimer Tafelladen mit Sachspenden. Eifrig befüllen sie die im Rathaus aufgestellte Kiste mit Waren. Bis zu drei Mal in der Woche holt Petra Jankowski-Gruber die Spenden ab und bringt sie im Laden in der Dr.-Hübsch-Straße vorbei.

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Die Mitarbeiterin in der Feuerwache Wertheim hatte die Idee für die Spendenaktion. Nun freut sie sich über die Resonanz, die der Aufruf bei den Kolleginnen und Kollegen immer noch findet.

Bis zu dreimal wöchentlich holt Petra Jankowski-Gruber die Spenden für die Tafel im Rathaus ab. © Stadt Wertheim

Ausschlaggebend für ihr Engagement waren Berichte in den örtlichen Tageszeitungen, dass beim Tafelladen die Waren knapp werden. Da habe sie einen Beitrag zur Unterstützung leisten wollen, so Jankowski-Gruber. Sie nahm Kontakt mit der Stabsstelle „Zentrale Steuerung“ auf und „innerhalb von zwei Tagen war mit Hilfe von Jürgen Graner und Katharina Krebs alles Notwendige organisiert und in die Wege geleitet“.

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Die Beschäftigten der Stadtverwaltung orientieren sich bei ihren Spenden an einer Übersicht besonders notwendiger Lebensmittel und Drogerieartikel. Diese wurde mit Hilfe von Dieter Edelmann, dem ehrenamtlichen Leiter der Wertheimer Tafel, zusammengestellt und wird bei Bedarf aktualisiert. Fast immer benötigt werden beispielsweise Mehl, Zucker, Margarine und Öl, aber auch Käse, Milch oder Dosenwaren. Drogerieartikel wie Zahnpasta, Haarshampoo, Waschmittel, Toilettenpapier, Taschentücher und Küchenrollen sind ebenfalls gefragt.

Bei Lebensmitteln sollte darauf geachtet werden, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht unmittelbar erreicht wird oder gar schon überschritten ist, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung weiter. Selbstgemachtes, wie Marmelade, „ist zwar gut gemeint, aber die Tafel darf sie nicht an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben“, erläutert Petra Jankowski-Gruber. Auch dürfen dort Großpackungen, etwa Toilettenpapier, nicht geöffnet werden. Deshalb sei es besser, bei diesen Artikeln – wie auch bei Waschmittel – kleinere Gebinde zu spenden, damit möglichst viele, die es benötigen davon profitieren können.

„Wir freuen uns immer riesig über Spenden“, sagt Dieter Adelmann, Leiter der Wertheimer Tafel. Denn der Bedarf ist groß. „Alleine am ersten Öffnungstag nach Ostern hatten wir mehr als 80 Kundinnen und Kunden“, verdeutlicht er.

Für Petra Jankowski-Gruber hat ihr Engagement kein Mindesthaltbarkeitsdatum. „So lange es benötigt wird“, sagt sie und hofft, dass die Kolleginnen und Kollegen weiter am Ball bleiben. Denn: „Der Elan darf jetzt nicht nachlassen.“

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