Lutz-Firmenverbund - Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderer besuchten Unternehmen Qualität und individuelle Kundenlösungen

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Bestenheid. Der Lutz-Firmenverbund gehört zu den international erfolgreich agierenden Wertheimer Unternehmen. Mit insgesamt 420 Mitarbeitern, davon 220 am Standort in der Main-Tauber-Stadt, ist die Firmengruppe in über 80 Ländern weltweit aktiv. Oberbürgermeister Stefan Mikulicz und Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim informierten sich bei einem Besuch des Lutz-Stammhauses in Bestenheid über die Entwicklung des Unternehmens.

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Zum Firmenverbund gehören die beiden in Wertheim ansässigen Unternehmen Lutz Pumpen GmbH und Lutz GmbH & Co. KG, außerdem die MTE Motors and Tools Engineering SA in Couvet (Schweiz) sowie die Lutz-Jesco GmbH in Wedemark (Niedersachsen).

Karl-Heinz Lutz, Mitglied der Geschäftsleitung der Lutz-Gruppe, Wolfgang Konrad, Leiter Marketing und Kommunikation, sowie Alfred Hofmann, Leiter Finanzen und Controlling, waren beim Firmenbesuch des Oberbürgermeisters Gesprächspartner und führten die Gäste durch die Produktion beider Lutz-Unternehmen.

Den Grundstein für das heute weltweit ausgelegte Firmennetzwerk legte 1954 Karl Lutz mit der Gründung seines Unternehmens für Maschinen- und Apparatebau in Hundheim. Nach dem Umzug und dem Neubau der Firmengebäude in der Erlenstraße in Bestenheid, entwickelte sich die Lutz Pumpen GmbH zum Spezialisten für Fass- und Behälter-, Doppelmembran- und Zentrifugalpumpen sowie Durchflusszählsysteme. Heute ist das Familienunternehmen einer von zehn Wertheimer Weltmarktführern. 2014 feierte es sein 60. Bestehen. Die Marke Lutz steht für hochwertige und betriebssichere Pumpen zum Entleeren beziehungsweise Fördern von unterschiedlichsten Flüssigkeiten, wie es weiter in einem Bericht der Stadtverwaltung heißt.

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Die Lutz GmbH & Co. KG hat sich auf die Herstellung von Ampullen, Flaschen, Spritzenzylinder und Aromaröhrchen als Verpackungen für hochwertige unter anderem pharmazeutische und biologische Substanzen spezialisiert. 1984 erfolgte die Gründung der MTE Motors and Tools Engineering SA in der Schweiz, die sich mit der Entwicklung und Produktion von Elektromotoren und Motorenkomponenten für eine Vielzahl unterschiedlichster Einsatzgebiete beschäftigt.

2003 wurde die Firma Jesco-Dosiertechnik, die heute unter dem Namen Lutz-Jesco GmbH firmiert, übernommen. Unter dem Markennamen "Jesco" stellt das Unternehmen Dosierpumpen und -geräte zum Einsatz in der Wasseraufbereitung, Abwasserbehandlung, in Bädern, aber auch für industrielle Nutzungen her. Darüber hinaus werden dem Markt Systeme und Produkte zur Desinfektion von Schwimmbadwasser auf der Basis der Salzwasser-Elektrolyse angeboten. Diese Produkte werden von der Firma "Technopool" die Teil der Lutz-Jesco GmbH ist, entwickelt und vertrieben.

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OB Mikulicz zeigte sich von der umfangreichen Produktpalette des Firmenverbundes und seiner rasanten Entwicklung beeindruckt.

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Karl-Heinz Lutz erläuterte den jüngsten Zuwachs der Lutz-Firmengruppe: Seit dem 1. Januar 2015 ist Lutz auch mit einer eigenen Niederlassung in Frankreich vertreten, der achten weltweit. "Aber nicht Wachstum um jeden Preis ist unsere Philosophie, sondern exzellente und individuelle Kundenlösungen stehen klar im Vordergrund," so Wolfgang Konrad.

Beim Rundgang durch die Produktion sowohl der Lutz Pumpen GmbH als auch der Lutz GmbH & Co. KG am Standort Am Stammholz in Bestenheid erhielten das Stadtoberhaupt und der Wirtschaftsförderer einen Eindruck von der Qualität der Lutz-Produkte "Made in Wertheim" sowie von der konsequenten Ausrichtung auf die Anforderungen der Kunden.

Die Zuverlässigkeit der Produkte, die Unternehmenskultur und die Beschäftigungssituation waren weitere Gesprächsthemen. Auf eine Ausbildungsquote von über zehn Prozent, einer geringen Personalfluktuation und langjähriger Betriebszugehörigkeit als Qualitätsmerkmale wies Alfred Hofmann, Finanzen und Controlling, hin.

OB Mikulicz bot die Unterstützung der Stadt Wertheim bei weiteren Expansionsentscheidungen des Unternehmens an.