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Niederschwelliges Angebot im Rahmen der „Frühen Hilfen“

Projekt „wellcome“ feiert zehnjähriges Bestehen in Wertheim

„Engel“ helfen in Familien bei der Betreuung von Neugeborenen bis zur Vermittlung von Sprachkenntnissen

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Wertheim. Ein erfolgreiches Projekt feiert sein zehn-jähriges Bestehen unter dem Dach des Diakonischen Werks im Main-Tauber-Kreis: „wellcome“ ist ein Social Franchise-Unternehmen, bei dem im Raum Wertheim Ehrenamtliche Familien mit neugeborenen Kindern für eine Weile zur Seite stehen, um diese zu entlasten.

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Das Team beging nun coronabedingt ein paar Monate nach dem eigentlichen Jahrestag das Jubiläum mit einer sommerlichen Party im Wertheimer Stiftshof. Im Mittelpunkt der Feier standen die Ehrenamtlichen von „wellcome“. Ohne die so genannten „wellcome-Engel“ gäbe es das Angebot nicht, betonte die Wertheimer Diakonie-Beratungsstellenleiterin und „wellcome“-Koordinatorin Elke Hauenstein. Sie dankte den Ehrenamtlichen für insgesamt fast 2000 geleistete Einsatzstunden. „Knapp hundert Kinder wurden von Ihnen im Laufe der Jahre betreut.“

Die Frauen selbst kamen ebenfalls zu Wort. Sie erzählten, was ihnen die Einsätze bedeuteten. Sie berichteten von spannenden und erfüllenden Erlebnissen, dem Kennenlernen anderer Kulturen, der Konfrontation mit vielen unter-schiedlichen Lebenslagen sowie vor allem von hoher Akzeptanz und Wertschätzung in den Familien. Bei den Einsätzen waren auch zahlreiche Besuche bei Familien mit Zwillingen oder gar Drillingen zu verzeichnen.

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Zur Entstehung berichtete Diakonie-Mitarbeiterin Marlies Lind, dass „wellcome“ damals eine ideale Ergänzung zu den bestehenden Angeboten für Familien darstellte. Sie dankte Elke Hauenstein, die die Idee aufgegriffen, sie zu ihrer Herzensangelegenheit gemacht habe und als Koordinatorin seit 2012 gelingend umsetze. Mit seinem niederschwelligen Ansatz habe das Projekt auch einen hohen Stellenwert als eines der ersten Angebote im Rahmen der „Frühen Hilfen“ erfahren und werde deshalb vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis finanziell unterstützt. Familienhebamme Christine Göhring, die gelegentlich gemeinsam mit den Ehrenamtlichen im Einsatz ist, betonte, wie wertvoll die Einsätze für die Familien sind und wie sie auch ihre eigene Arbeit ergänzen und unterstützen.

Dabei ist das Aufgabenspektrum, mit dem die „wellcome-Engel“ konfrontiert werden, groß und reicht von der Betreuung von Neugeborenen, über Spielangebote für die Geschwisterkinder bis zum Vermitteln deutscher Sprachkenntnisse. Die Aufgaben ergeben sich aus dem Bedarf der Familien und den Möglichkeiten der Ehrenamtlichen auf der Grundlage eines sich entwickelnden Vertrauensverhältnisses. Manchmal wird ihnen auch die Rolle von Großeltern auf Zeit anvertraut.

Das Projekt ist kontinuierlich auf Spenden angewiesen. Eine dauerhafte finanzielle Unterstützung erhält „wellcome“ durch eine Pfandspendenbox im Bestenheider E-Center Kraft. Weitere hilfreiche Spenden erhielt das Projekt in der Vergangenheit unter anderem von Frauenkreisen des evangelischen Kirchenbezirkes Wertheim, vom Verband der Evangelischen Frauen in Baden, dem Inner Wheel Club Tauberfranken, dem Wertheimer Lions Club sowie dem dm-Markt in Bestenheid. Das Spendenkonto lautet DE72 6739 0000 0070 8719 04 bei der Volksbank Main-Tauber eG, Stich-wort wellcome Wertheim.

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