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Jahreshauptversammlung - Internationale Partnerschaftsvereinigung blickte zurück / Künftige Aktivitäten unter Vorbehalt

Wertheim hat internationale Partnerschaften vornehmlich digital gepflegt

Wegen der Pandemie konnte die Internationale Partnerschaftsvereinigung meist nur digital aktiv sein. Aktionen für das nächste Jahr sind geplant, stehen aber unter Vorbehalt.

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Das 30-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen Wertheim und Szentendre soll im nächsten Jahr mit einem Austausch gefeiert werden. © IPW

Wertheim. Die Internationale Partnerschaftsvereinigung Wertheim (IPW) traf sich jüngst in Nassig zu seiner Jahreshauptversammlung. Die Zusammenkunft fand unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen statt. Vorsitzende Lucy Weber gab ihrer Freude Ausdruck, nach langer Zeit die Mitglieder wiederzusehen. Sie betonte, der Vorstand habe lange überlegt, das Treffen durchzuführen, und wegen der Ungewissheit, ob bei Verschlimmerung der Corona-Situation man überhaupt noch zusammen kommen könne, sich dafür entschieden.

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Die Anwesenden gedachten der seit der letzten Versammlung im März 2020 verstorbenen Mitglieder Lutz Siebert, Marianne Fecher und Bernhard Spielmann. „Bubi“ – ie Spielmann auch genannt wurde – wirkte seit Beginn der Partnerschaft Wertheim-Salon de Provence aktiv mit und gab zum Biespiel bei Partnerschaftstreffen turnerische Vorführungen, etwa am Barren. Ein Mal kamen mehrere hundert Gäste aus Salon in einem Sonderzug nach Wertheim.

Erinnerung an „Bubi“

Spielmann war in den 1970-er Jahren auch Gründungsmitglied des Partnerschaftsvereins Wertheim-Salon de Provence. In den 1980-er Jahren kam es zu Umbenennung in Internationale Partnerschaftsvereinigung Wertheim, da weitere Städte sich der Partnerschaft angeschlossen hatten, Huntingdon-Godmanchester, dann Szentendre und schließlich die Gemeinde Csobanka.

Den Tätigkeitsbericht der IPW für 2020, zusammengestellt in Text und Bild von Klaus von Lindern, stellte Harald Herbach per Bildwerfer und Leinwand vor. Erinnert wurde unter anderem an das Treffen mit dem Deutsch-Französichen Club Freudenberg, ein Besuch des Schlösschens im Hofgarten und an das Arbeitstreffen der Partnerstädte Ende Februar 2020. Im weiteren Verlauf von 2020 fanden die Kontakte immer mehr online statt: E-Mail-Austausch oder Videokonferenzen.

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Diese Notwendigkeit zeigte sich auch beim Blick auf 2021. Das diesjährige Arbeitstreffen der Partnerstädte findet erst im Dezember und digital statt. Wenn es die gegenwärtige Situation erlaubt, wird es im gleichen Monate eine Führung von Peter Frischmuth durch das Hofgartenschlösschen geben.

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40-Jahr-Feier wird nachgeholt

Die geplanten Termine für 2022 stehen unter dem gleichen Vorbehalt. Im März Jahreshauptversammlung und Wahl eines neuen Vorstandes. Im April Vertiefung der Kontakte zum Freudenberger Club, im Mai ein Vortrag zum Europatag, und im Juli zum Altstadtfest das Nachholen der Feier 40 Jahre Partnerschaft Wertheim- Huntingdon/Godmanchester. Weiterhin soll anlässlich des Jubiläums 30 Jahre Partnerschaft mit Csobanka ein Austausch von Künstlern, Handwerkern und Chören stattfinden.

Als sehr erfreulich angesehen wurden die Online-Kontakte von Wertheimer Schülern zu Schülern in den Partnerstädten. Hervorzuheben sind Gubbio und Huntingdon/Godmanchester.

Schatzmeister Herbach gab den Kassenbericht, und die Kassenprüfer Christine Dresel und Rolf Lambertz bestätigten die ordentliche Kassenführung. Anschließend wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Zum Schluss berichtete Herbach von seinen Ferienausflügen in 2020 und 2021 nach Italien.

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Seit Jahren durchwandert er im Sommer in jährlichen Etappen das Land in Mittelgebirgshöhe von Ost nach West. Bis zum Endziel werden weitere Jahre vergehen. Er hat noch nicht genug. Herbach schätzt die Kontakte zur ländlichen Bevölkerung in entlegenen Dörfern, und stößt immer auf Gastfreundschaft. Er betonte, die Corona-Impfquote in Italien liege nach anfänglichem Zögern höher als in Deutschland.

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