Preisverleihung - Unternehmensgruppe Brand, Vacuubrand und Vitlab erzielten dritten Platz beim Deutschen Preis für betriebliche Altersvorsorge Neues Modell trifft auf Interesse

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Sylvia Steiniger und Kars Hermann nahmen bei der Konferenz „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“ in Berlin den Preis der betrieblichen Altersvorsorge entgegen. © Brand

Die Verknüpfung von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen sorgte für den hohen Anstieg der Anmeldungen zur betrieblichen Altersvorsorge.

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Wertheim. Betriebliche Altersvorsorge ist ein Thema, mit dem sich viele Arbeitnehmer nur ungern befassen. Nicht so beim Laborgerätehersteller Brand aus Wertheim. Für die Weiterentwicklung seiner betrieblichen Altersvorsorge (bAV) ist das mittelständische Unternehmen mit dem Deutschen baV-Preis ausgezeichnet worden.

Seit 2013 wird der Deutsche bAV-Preis jährlich an zukunftsweisende betriebliche Altersversorgungsprojekte von Unternehmen in Deutschland verliehen. In der Kategorie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) überzeugte das Brand-Modell und belegte den dritten Platz.

Obwohl es beim Wertheimer Unternehmen Brand schon seit 1985 eine betriebliche Altersvorsorge gibt, hat das jetzige Modell dafür gesorgt, dass die Mitarbeiter dem Angebot neue Aufmerksamkeit schenken. Besonders die Verknüpfung von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen sorgte für einen sprunghaften Anstieg der Anmeldungen. Die Höhe des Arbeitgeberanteils richtet sich dabei nach der Höhe des Arbeitnehmeranteils. „Durch die aktuelle Neuerung haben sich mehr Mitarbeiter für eine betriebliche Altersvorsorge entschieden als bei allen bisherigen Angeboten“, freut sich Sylvia Steiniger, Personalreferentin bei Brand International, der Shared Services Gesellschaft für die Unternehmensgruppe der Firmen Brand, Vacuubrand und Vitlab, bei der das neue Modell gleichzeitig eingeführt wurde.

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Ein weiterer Grund dafür dürften die deutlich erhöhten Zahlungen des Arbeitgebers sein. „In Zeiten immer geringerer staatlicher Altersrenten sehen wir es als unsere Pflicht gegenüber unseren Mitarbeitern an, sie zu einer freiwilligen Altersvorsorge zu motivieren und dabei tatkräftig zu unterstützen“, erklärt Steiniger die Beweggründe für das neue Modell. Auch eine gestärkte Mitarbeiterbindung und die Sicherung der Position als attraktiver Arbeitgeber gehören zu den Ergebnissen der weiterentwickelten betrieblichen Altersvorsorge in der Unternehmensgruppe.

Hierfür hat die Unternehmensgruppe einiges investiert. „Wir haben unser Möglichstes getan, die betriebliche Altersvorsorge für unsere Mitarbeiter so interessant und gleichzeitig so einfach wie möglich zu machen“, so Steiniger. Trotz des immensen Aufwandes bei der Einführung hat die Unternehmensgruppe das gesamte System wesentlich dynamischer und offener gestaltet.

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Nach nur sechs Monaten Betriebszugehörigkeit sind die Mitarbeiter nun berechtigt, an dem Modell teilzunehmen. Und selbst nach dem Ausscheiden eines Mitarbeiters können weiterhin die Vorteile des Vertrages durch private Fortführung oder eine Fortsetzung beim neuen Arbeitgeber genutzt werden. Für die Unternehmensgruppe hat sich der Aufwand gelohnt. Denn mit dem neuen Modell der betrieblichen Altersvorsorge profitieren rund 800 Mitarbeiter von den Neuerungen. Der Preis bildet einen würdigen Abschluss des erfolgreichen Projekts zur betrieblichen Altersvorsorge. Aus Sicht des Unternehmens ist das Wichtigste jedoch die hohe Zustimmung und Zufriedenheit der Mitarbeiter.