Würdigung der Ehrenamtlichen

Neues Konzept für Veranstaltung

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wei
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Wertheim. Im Turnus von zwei Jahren ehrt die Stadt Wertheim das Engagement der Ehrenamtlichen im Rahmen einer großen Veranstaltung namens „Miteinander-Füreinander“. In diesem Jahr sollen wieder Leute geehrt werden, die sich in den Bereichen Bürgerinitiativen und -beteiligung, Politik, Kultur und Freizeit, Gesundheit, Pflege, Betreuung, Zivil- und Katastrophenschutz, sowie Kinder- und Jugendarbeit, Senioren, Familie, Integration und Bildung in besonderer Weise eingesetzt haben, wie am Montag in der Sitzung des Ausschusses für Verwaltung und Finanzen bekannt wurde. Die Ehrenveranstaltung soll in der traditionellen Form am Samstag, 27. November, stattfinden. Für die jungen Engagierten gibt es am Freitag, 20. November, separat eine Fahrt in ein Nürnberger Erlebnisbad,

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Die Verwaltung schreibt nun alle Ortschafts- und Stadtteilbeiräte an. Sie sollen in Frage kommende Personen und Gruppen auflisten. Aus Kapazitätsgründen wird es ein nach Einwohnerzahl gestaffeltes Verfahren geben. Ortschaften bis 500 Einwohner dürfen beispielsweise acht Personen melden (vier mit Partnern), bei über 2000 Einwohnern sind es 24 (zwölf plus Partner). Für den Ausflug der jungen Leute in das Erlebnisbad gibt es eine ähnliche Staffelung.

Imagegewinn für Ortschaften

Die Stadt möchte allerdings das Konzept für den Empfang „Miteinander-Füreinander“ ändern. Bislang fand die Veranstaltung in der Aula Alte Steige statt. Jetzt sollen die Vereine dafür verantwortlich sein. Die Veranstaltung würde dann in einer Ortschaft stattfinden. Dies sei ein Zeichen, dass Vereine im ländlichen Raum wesentlich zur Förderung des Gemeinwesens und dem Erhalt kultureller Traditionen beitragen, hieß es. Dies sei ein für die Ortschaft ein Imagegewinn und für die beteiligten Vereine eine Chance, zusätzliche Einnahmen zu erlösen.

Es sei wichtig, die Ehrenamtlichen „bei der Stange zu halten und weiterhin für den Einsatz zu begeistern“, sagte Axel Wältz (CDU). Details werden nun in der nächsten Ortsvorsteherkonferenz am 7. Juli besprochen. wei

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