Ortschaftsrat tagte - Haushaltsmittel für das kommende Jahr angefordert / Prioritätenliste erstellt Neues Baugebiet entwickelt sich gut

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Bei den Mittelanforderungen für das Haushaltsjahr 2018 steht in Sachsenhausen die Neugestaltung des Foyers und des Eingangs der Turnhalle weit vorne.

© Wagner

Der Ortschaftsrat von Sachsenhausen traf sich zur öffentlichen Sitzung. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Haushaltsplanung für 2018.

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Sachsenhausen. Ortsvorsteher Udo Beck informierte bei der Zusammenkunft am Dienstagabend im Rathaus, im Baugebiet gehe es weiter. Ein Platz werde derzeit bebaut, der Aushub sei soweit fertig. Ein nächster Bauplatz sei verkauft. Zudem gebe es zwei weitere Interessenten. Beck: "Das entwickelt sich gut".

Weiter teilte der Redner mit, dass der Ortschaftsrat im Umlaufverfahren verschiedenen Anfragen zugestimmt habe.

Zur Haushaltsplanung 2018 meinte Beck, der Ortschaftsrat habe eine priorisierende Liste erstellt. An vorderster Stelle stehe dabei die Turnhalle, wo diverse Sanierungsarbeiten notwendig seien. Diese gelte auch für die Südseite am Vorplatz. Der schadhafte Betonboden und die Stützpfeiler müssen raus.

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Der Ortsvorsteher nannte die notwendige Neugestaltung des Foyers und des Eingangsbereichs. Dieser sei "in die Jahre gekommen" und nicht mehr sehr ansehnlich. Weiter dringlich seien die Renovierungen des Parkettbodens und des Prallschutzes in der Halle. Im Anbau sei der PVC-Boden kaputt, Fenster müssten gestrichen werden.

Beck erklärte, die Halle werde im kommenden Jahr 60 Jahre alt. Man wolle dann im Herbst ein kleines Fest veranstalten und hoffe, dass die Halle zu der Zeit auch soweit sei.

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Bei den Mittelanforderungen ging es weiter mit Maßnahmen zur Erhaltung der Gebäude. Zum Thema Rathaus sagte der Ortsvorsteher, dass man das bisherige Büro vom Ober- in das Erdgeschoss in den ehemaligen Verkaufsraum der Metzgerei Amend verlegt werde, um einen besseren, barrierefreien Zugang schaffen zu können. Weiter soll im Nebenraum ein Archiv/Lager ent-stehen. Beim Rathaus stünden dringend auch die Renovierung und Neugestaltung des Windfangs, der Toilette und des Treppenhauses an.

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Am Feuerwehrhaus, so Beck, müssten die Fenster gestrichen werden. Er bezeichnete den Farrenstall als einziges Gebäude im Ort, in dem man Gegenstände einlagern könne. Wichtig sei also, das kaputte Holztor zu erneuern. Gleiches gelte für die Dacheindeckung, die immer schlechter werde. Am Farrenstall müssten auch die Fenster repariert oder ausgetauscht werden.

Der Ortsvorsteher verwies weiter darauf, dass eine Straßenlampe auf dem Fahr- und Fußweg von der Bushaltestelle zum Neubaugebiet nötig sei. Die bessere Ausleuchtung sei erforderlich, denn der Weg verlaufe größtenteils außerhalb des Ortsetters, verwies er auf das erhöhte Sicherheitsbedürfnis der Schulkinder und Bürger. Eine Ortsbegehung habe bereits stattgefunden, der Sachverhalt sei aufgenommen.

Beck unterstrich, der kleine Verbindungsweg auf dem Friedhof zwischen dem "Grabfeld 2" an der Ost-seite zum Weg an der Leichenhalle gehöre gepflastert, um den Zugang zum Kompost zu verkürzen. Zur Weiterführung der "Straßensanierung allgemein" meinte er, dem Referat Tiefbau seien die Gegebenheiten bekannt. Es habe vor Jahren schon eine Begehung gegeben. Die Maßnahmen selbst seien wie bekannt nach hinten verschoben.

Die angedachte Neuanschaffung einer Straßenlampe bei den Aussiedlerhöfen ist nach den Worten Becks schwierig, auch weil nicht günstig. Er nannte abschließend den Wunsch nach einer Neuanschaffung einer Tischtennisplatte für den Spielplatz an der Turnhalle. Beck hob nochmals die Dringlichkeit der Haushaltsmittelanforderungen hinsichtlich der Reihenfolge hervor.

Jürgen Schreiner unterstrich, an der Turnhalle sei sowohl die Neugestaltung des Foyers wie auch des Eingangsbereichs nötig. Peter Krank erklärte, die Straßensanierungen hätten früher auf Position zwei der Mittelanforderungen gestanden, seien wegen der angespannten Haushaltssituation aber auf Position fünf verschoben worden.

Bürgerschaft regten an, in der Turnhalle die Empore als zweiten Fluchtweg zu nutzen. Beck meinte, dies sei bei der Neugestaltung des Eingangsbereichs mit einbezogen. Eine andere Wortmeldung bezog sich auf eine nach einer Aufgrabung entstandene tiefe Mulde in der Weidenstraße, welche sich inzwischen zur Stolperfalle entwickelt habe.

Der Ortsvorsteher sprach Dank aus an alle, die beim "Holen, Schmücken, Aufstellen" des Oster- und Maibaums beteiligt waren. Lob ging auch an die Jugendlichen, die den Baum bewacht haben. Beck erinnerte an die Rückmeldungen per Fragebögen zum Projekt "Flächen gewinnen durch Innenentwicklung".

Bürger beklagten, dass Paketdienste Wege nutzten, die gar nicht dafür geschaffen seien. Feuerwehrkommandant Dirk Gärtner lud ein zur Feier des 70-jährigen Bestehens der Sachsenhäuser Wehr vom 17. bis 19. Juni. Der Ortsvorsteher nannte abschließend innerhalb der Ortschaft anstehende Termine. hpw