Sportfischer Mondfeld - Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Neuwahlen Neue Doppelspitze führt den Verein

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Mondfeld. Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr blickten die Sportfischer aus Mondfeld zurück. Bei den anstehenden Neuwahlen wurden Bernd Roth und Manuel Kopp gemeinsam an die Spitze des Vereins gewählt. Bernd Kulka wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

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Zu Beginn der Sitzung ließ Vorsitzender Stefan Schulz die vergangenen zehn Vereinsjahre seiner Amtszeit noch einmal Revue passieren. Er konnte an viele gemeinsame Unternehmungen, erfolgreiche Feste, wichtige Investitionen sowie die stetige Weiterentwicklung der Fischerhütte erinnern. Diese wurde nun offiziell als Vereinsheim eingetragen.

Finanziell gesund

Finanziell stehe der Verein gesund da, die Mitgliederzahlen seienkonstant beziehungsweise wachsen ein wenig und mit einer Jugend, die mittlerweile 17 Angler stark ist, setzt der Verein unter den Angelvereinen Maßstäbe, so Schulz. So könne er die Vereinsführung beruhigt in neue Hände übergeben, die dann wieder neue Ideen und frischen Wind in den Verein bringen. Das sei für die Weiterentwicklung und Gesunderhaltung eines Vereins in der heute sehr kurzlebigen Zeit wichtig. Er bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen bei allen Mitgliedern, aber vor allem bei seinen langjährigen Vorstandskollegen. "Ohne euch wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen", so Schulz.

Bernd Kulka neues Ehrenmitglied

Bevor es zu den Neuwahlen des Vorstands ging, durfte Stefan Schulz noch eine Ehrung der besonderen Art vornehmen. So ernannte Bernd Kulka aufgrund seiner Verdienste für den Verein zum Ehrenmitglied. Kulka war von 1992 bis 2004 Vorsitzender und führte den Verein in dieser Zeit mit viel Geschick. Ihm ist es zu verdanken, dass seit vielen Jahren die Versammlungen und Feste in der schmucken Fischerhütte stattfinden können. Mit außerordentlichem Engagement plante er die Hütte an diesem Ort und setzte die Genehmigung durch. In zahlreichen Stunden organisierte er den im Wesentlichen in Eigenleistung vorgenommenen Bau und legte nicht selten selbst Hand an.

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Bei den Neuwahlen gab es den bereits angekündigten Wechsel an der Spitze. Zukünftig werden Bernd Roth und Manuel Kopp als gleichberechtigte Vorsitzende die Geschicke des Vereins leiten. Zudem wurde Antonius Kupis zum neuen Schriftführer gewählt. Alle weiteren Positionen blieben unverändert, sodass ein reibungsloser Übergang gewährleistet ist. Im Anschluss stand die Ehrung langjähriger Mitglieder an. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Sportfischerverein wurden Gerhard Dembetzki, Theo Gotzmann und Rudi Roth geehrt. Arno Geis, Robert Grein, Wolfram Grein und Jürgen Heinzelmann sind seit 40 Jahren im Verein und bekamen dafür eine Urkunde. Gerd Ballweg, Fritz Böhm und Gerhard Kühlinger wurden für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Ein besonderes Dankeschön sprach der Vorsitzende an Roland Repp und Martin Waas aus, die sich um die Grünanlage am Fischerheim das ganze Jahr über kümmern. Dankende Worte bekam Ehrenmitglied Heinz Zöller, der auch im letzten Jahr wieder die Krötenaktion organisierte.

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In sportlicher Hinsicht gab es folgende Ehrungen: Vereinsmeister 2014 wurde Markus Fischer vor Helmut Vögler und Bernd Herma. In einer lustigen Inszenierung wurde dann der diesjährige Fischerkönig Helmut Vögler "gekrönt". Das Aalfischen gewann Harald Fuchs.

Neuaufnahmen

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Im Anschluss wurde über die Neuaufnahmen abgestimmt. Es konnten neun neue Mitglieder, darunter sechs Jugendliche, in den Verein aufgenommen werden.

Unter dem Punkt "Verschiedenes" wurde vor allem über die im Moment sehr gut funktionierende Jugendarbeit berichtet. Hier wurde eine spezielle Anerkennung an Jugendwart Mike Knörzer ausgesprochen, der eine tadellose Arbeit abliefert.

Regularien

In diesem Zusammenhang stellte Bernd Roth auch die neuen Regularien für die Jugendarbeit und hier speziell für den Jugendschutz vor. Aufgrund der neuen Gesetzeslage und den Gesprächen mit der Stadt hat der Verein eine Regelung aufgestellt, nach der jeder Jugendwart beziehungsweise permanente Jugendbetreuer ein polizeiliches Führungszeugnis bei der Stadt beantragen muss. Die Stadt übernimmt die Kosten hierfür, prüft dieses und informiert dann den Vorstand, ob es aufgrund vorhandener Einträge Einwände an der Tätigkeit als Jugendbetreuer gibt. "Wir wollen dadurch das Möglichste zum Schutze unserer Jugend tun", so Roth.

Zum Abschluss der sehr harmonisch verlaufenden Sitzung erinnerte Bernd Roth noch an bevorstehende Termine. So werden die Jahreskarten am 3. und 10. Januar verkauft. Das traditionelle Lakefleischessen findet im Anschluss an den Kartenverkauf am 10. Januar, heißt es abschließend im Bericht der Sportfischer.