Ortschaftsrat Dörlesberg - Udo Schlachter blickte auf das Jahr zurück und appellierte an alle Bürger, sich in Vereinen, Verbänden oder in der Lokalpolitik für die Gemeinschaft zu engagieren Neue Bauplätze und Entwicklung des Dorfkerns sind Themen

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bdg
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Udo Schlachter (links) ehrte gleich mehrere Blutspender. Ausgezeichnet wurden Nicole Schmidt, Claudia Nichelmann. Martin Reinhardt und Manuela Döhner. © Grein

Dörlesberg. Sieben Blutspender wurden in diesem Jahr in Dörlesberg für zahlreiche Spenden geehrt. Wie Ortsvorsteher Udo Schlachter in der Jahresabschlusssitzung des Ortschaftsrat im Bürgerhaus verdeutlichte, sei solch ein Engagement unabdingbar. Für zehnmalige Blutspende zeichnete er Martin Reinhardt aus. Schon 25 mal hatten Manuela Döhner und Claudia Nichelmann den Lebenssaft gespendet. Als besonderes Vorbild hob Schlachter Nicole Schmidt hervor, die für 50-maliges Blutspenden ausgezeichnet wurde. Die Ehrung der verhinderten Jonas Fischer und Felix Weber (beide zehn Spenden) sowie Marcel May (25-malige Blutspende) werden nachgeholt.

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Zur Eröffnung der Sitzung ging der Ortsvorsteher auf das Dauerthema neuer Funkmast ein. Seit Dezember 2017 laufen die Planungen. Seither habe es Erfolgsmeldungen und Rückschläge gegeben. Der angekündigte Baubeginn musste aus verschiedenen Gründen verschoben werden. Aktuell seien die Pläne für Fundament, Mast, Blitzschutz und Strom fertiggestellt. „Der Bau soll nun von Januar bis März stattfinden“, so Schlachter. So recht glaubten die Bürger nicht mehr daran, so dass aus dem Zuschauerraum die Frage kam: „In welchem Jahr?“. Schlachter war jedoch zuversichtlich, dass es klappen wird.

Wie er in seinem Jahresrückblick berichtete, sei man auf einem guten Weg zur Erweiterung des Baugebiets Felder II mit zwölf Bauplätzen. Im ablaufenden Jahr hatte sich der Ortschaftsrat mit dessen Feinplanung beschäftigt. Am 21.Januar wird der Gemeinderat über die Verkaufspreise der Grundstücke entscheiden. Die Erweiterung wird entlang einer gerade durchführenden Straße erfolgen. Dazu wird die Felderstraße von der Einmündung zur Hundheimer Straße bis zum Bestand des jetzigen Bauabschnitts ausgebaut. Außerdem werden zwei Stichstraßen gebaut. Das Abwasser wird als Trennsystem für Oberflächen- und Schmutzwasser ausgeführt werden.

Wichtig sei aber auch der Erhalt eines lebendigen Ortskerns. Aktuell gebe es keinen nennenswerte Leerstände im Ort, so Schlachter. „Frei werdende Wohnungen werden schnell wieder vergeben.“ Im Gewerbegebiet des Dorfs gebe es aktuell noch Kapazitäten. Verschiedene Unternehmen hätten Interesse an Flächen erklärt.

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Erfolgreich abgeschlossen wurde die Sanierung des zweiten Abschnitts der Friedhofsmauer. Bald fertig sein wird die Fassadensanierung am Bürgerhaus. In rund einem Jahr soll die Feuerwehr ein neues Einsatzfahrzeug erhalten, stellte Schlachter erfreut fest. Bis dahin möchte man in Eigenleistung das Gerätehaus innen neu streichen. Die Materialkosten seien im Haushalt eingestellt.

Gelungen sei die Lösung zur Entschärfung der Straßenentwässerung im Baumweg, erläuterte Udo Schlachter. Im Sommer hatte es durch die lange Trockenperiode Wasserkanppheit bei der öffentlichen Wasserentnahmestelle am Pferdestall gegeben. Hinzu kam das Problem mit dem „Wassertourismus“. Ab dem kommenden Jahr wird es eine Verschlusslösung geben, so dass nur noch Berechtigte Wasser entnehmen können. Details werden noch beschlossen.

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Schlachter dankte der Jugend des Dorfs für die Haussammlung zu-gunsten der Kriegsgräberfürsorge. Dabei kamen rund 508 Euro zusammen. Weiter verwies er auf das vielfältige Veranstaltungsangebot, welches das Leben im Dorf bereichere. Er dankte allen Vereinvorständen und den Mitgliedern für ihr Engagement und hoffte, dass sie sich auch im neuen Jahr wieder so stark einbringen werden. Dank sprach er auch allen aus, die sich für das Dorf und das Wohl seiner Bürger in irgendeiner Form einsetzen. Dankbar war er über die gute Zusammenarbeit mit Ortschaftsratskollegen und Stadtverwaltung.

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In seinem Ausblick gab er bekannt, dass man alljährlich auf der Suche nach einem Christbaum für den Ort sei. Für das kommende Wahljahr appellierte er, sich über ein Engagement in der Kommunalpolitik Gedanken zu machen. Er selbst werde wieder für das Amt des Ortsvorstehers kandidieren.

Im Punkt Verschiedenes wurden Termine bekanntgegeben: Die Silvesterparty am Bürgerhaus startet heute ab 23 Uhr. Am 2. Januar findet die Wanderung mit Forellenessen der CDU statt, an der alle Bürger teilnehmen können. Eine Anmeldung zur Essensplanung ist erforderlich. Start ist um 10.30 Uhr am Feuerwehrhaus. Am 7. Januar stellt Wolfgang Stein als Oberbürgermeisterkandidat seine Ziele vor. Beginn der Wahlkampfveranstaltung ist um 19 Uhr in der Gaststätte der Waldsporthalle. Am 12. Januar sammelt die Jugend des Dorfs die Christbäume gegen eine Spende ein.

Ortschaftsrat Helmut Ballweg dankte Udo Schlachter im Namen der Räte und aller Bürger für sein Engagement. „Er versucht das Unmögliche möglich zu machen“, lobte er seinen großen Einsatz zum Wohle des Dorfs. Dank hatte er auch für Schlachters Gattin, die eine wichtige Stütze sei. bdg