Vergnüglicher Liederabend - Chöre überzeugten mit ihren Darbietungen Mit Musik geht alles besser

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Gute Unterhaltung wurde beim Liederabend des Gesangvereins Waldenhausen geboten.

© Gesangverein Waldenhausen

Waldenhausen. ". . . mit Musik geht alles besser": Unter diesem Motto führte Margot Krisch kürzlich charmant durch den Liederabend in Waldenhausen, nachdem Uli Gegenwarth als Vorsitzender des örtlichen Gesangvereins die Chöre aus Faulbach, Sachsenhausen und Reicholzheim begrüßt hatte.

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In den kurzen Pausen zwischen den Liedvorträgen unterhielt Krisch unter anderem mit einer kurzweiligen Anekdote über den Dichterfürsten Goethe, der demnach herausgefordert war, die Worte "Haustürklingel" und "Mädchenbusen" lyrisch zu verarbeiten.

Eröffnet wurde das Programm vom Gesangverein Waldenhausen unter der Leitung von Christa Gutmann mit zwei mundartlich gefärbten, anheimelnden Liedern: "In meim dahoam" und "Gestern, morgen und heut" von Lorenz Maierhofer. Außerdem forderte man die Gäste zu "Lebe, liebe, lache" auf, ein Lied von Robert Pappert mit beschwingtem Rhythmus.

Die Sachsenhäuser mit ihrer Chorleiterin Petra Röhrig bereiteten dem Lenz mit "Im Frühling" von Roman Zybal, "Junger Adler" von Eckart Hehrer und "Übern See" von Maierhofer musikalisch den Weg. Der Sängerkranz Reicholzheim unterhielt unter Leitung von H. Wolf mit "Das Lied" von Ludwig Spohr, "Kleines Frühlingslied" von Dieter Bender und "Der Schäfer" von Hansjakob Heuken.

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Die Liedertafel Faulbach hatte fast zu viele Sänger für die kleine Bühne, was zeigt, dass Männerchöre noch lange nicht "zum alten Eisen" gehören. Harmonisch und überzeugend wurden "Bajazzo" von Rudi Kühn, das lombardische Volkslied "La Morettina" von Ivo Mondry und der bekannte Chorsatz "Die 12 Räuber" von Friedrich W. Olpen unter der Leitung von Christa Gutmann vorgetragen.

Nach einer längeren Pause klärte Margot Krisch zunächst über die "Zehn Gebote des Chorgesangs" auf. Diese fordern die Chorsänger in ironischer Weise unter anderem dazu auf, zu bedenken, dass die eigene Stimme die beste sei und Chorproben etwas für Minderbegabte.

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Der Liederkranz Reicholzheim eröffnete nach der Pause gesanglich sicher mit den leiseren Liedern "Abendfrieden" von Rudolf Desch, "Der Lindenbaum" von Friedrich Silcher und "Kein schöner Land" von Martin Bender. Bestimmt nicht nur mancher Skat-Bruder unter den Zuhörern fühlte sich von den folgenden parodistischen Vorträgen der Faulbacher mit "Ja, ja ich Lump" von Rudi Kühn, "Bube, Dame, König, Ass" von Robert Rappert und "Diplomatenjagd" von Reinhard May angesprochen.

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In ähnliche musikalische Richtung ging es beim Frohsinn Sachsenhausen mit "Morgen Mathilda" von Buchold, "Musik, Musik, Musik", bearbeitet von Chorleiterin Petra Röhrig, und "Jetzt fahr'n wir über'n See", bearbeitet von Rolf Lukowsky. Petra

Zum Abschluss kamen noch einmal die Waldenhäuser auf die Bühne, die den Abend musikalisch mit dem bekannten schottischen Volkslied "Abschied", bearbeitet von Olpen, "Neigen sich die Stunden" von Maierhofer sowie lokalpatriotisch mit dem "Waldenhäuser Heimatlied" abrundeten, dessen Text von Friedrich Lotz stammt.

Wie es abschließend im Pressebericht des Vereins heißt, bedankte sich Uli Gegenwarth am Ende des offiziellen Teils bei den Chören, Dirigenten und Vorständen für ihre Teilnahme mit einem kleinen Präsent.