Ortschaftsrat - Rasengräber und Straßenzustand standen auf Tagesordnung Mehrfach Kritik geübt

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ek
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Urphar. Bekanntlich hatte der Wertheimer Gemeinderat Ende Februar das „Aus“ für den Campingplatz unter städtischer Führung ab 2020 beschlossen (wir berichteten). Jetzt haben die bisherigen Dauernutzer Kontakt mit der Stadt aufgenommen, um prüfen zu lassen, ob sie den Campingplatz künftig selbst betreiben können (weiterer Bericht Seite 17). Darüber informierte Ortsvorsteher Martin Gillig am Freitag in der Sitzung des Ortschaftsrates im Urpharer Feuerwehrhaus. Für dieses Gebäude hat das Gremium in nichtöffentlicher Sitzung die Umnutzung von bisherigen Bank- in Vereinsräume und den Antrag auf entsprechenden Umbau befürwortet. Auch der von privater Seite geplante Bau einer Garage und eines Carports fand Zustimmung. Die Ampelanlage in der Ortsdurchfahrt funktioniert jetzt auch nachts. Damit sei man Bitten aus der Bürgerschaft nachgekommen, so Gillig. „Auf dieser Straße ist halt auch um die Zeit viel los“, meinte er.

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Der Eigenbetrieb Gebäudemanagement sucht ab Mai/Juni eine rollstuhlgerechte Unterkunft für eine fünfköpfige Familie. Ein entsprechendes Schreiben gab der Ortsvorsteher bekannt. Von den Bürgern wurde Kritik am Zustand der Rasengräber auf dem Friedhof geübt. Das Rasengrabfeld wiederum „empfinde ich persönlich als ok“, so Gillig.

Weitestgehende Einigkeit unter allen Anwesenden herrschte bei der Kritik am Zustand von Feld- und Waldwegen, was das Freischneiden von Waldrändern und die Ausführung von Flickteerungen betraf. Letztere bezeichnete Stadtrat Heiko Diehm als „Witz“, Ortschaftsrat Thomas Bamberger klagte, „wir haben die schlechtesten Straßen“. Der Ortsvorsteher pflichtete bei: „Es ist wirklich eine Katastrophe, man kann es nicht anders sagen.“ ek