Gemeinderat - Randsteine der Bushalte Böttigheim müssen nachgebessert werden / Neuanschaffung einer Schaukel für den Spielplatz Markt Neubrunn erhöht im Oktober die Wassergebühren

Von 
Andrea Kemmer
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Die Wasserverbrauchsgebühren sollen ab dem 1. Oktober drei Euro pro Kubikmeter betragen. © DPA

Neubrunn. In der jüngsten Gemeinderatssitzung waren neben der Erhöhung der Wasserverbrauchsgebühren Anfragen zum Thema Bau Dreh- und Angelpunkt der Diskussion. So liegt der Gemeinde ein Antrag auf Abbruch eines bestehenden Anbaus und Errichtung einer Garage nebst Wintergarten auf der Gemarkung Böttigheim vor. Da sich beide Gebäude in die umliegende Bebauung einfügen und die Erschließung gesichert ist, erteilte der Gemeinderat dem Bauvorhaben sein gemeindliches Einvernehmen.

Bauanfrage abgelehnt

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Darüber hinaus wurde eine Bauvoranfrage zur Errichtung eines Wohnhauses auf den Flurnummern 1119 und 1120 der Gemarkung Neubrunn erörtert. Der Gemeinderat informierte den Bauwerber darüber, dass beide Grundstücke derzeit noch nicht erschlossen sind. Die Kosten für die Verlegung von Kanal und Wasser müssten vom Bauwerber übernommen werden. Außerdem wäre ein drei Meter langer Grundstücksstreifen an die Gemeinde abzutreten, um eine öffentliche Fläche zu sichern. Da in dem näheren Umfeld ein Zimmereibetrieb und ein Gewerbeobjekt angesiedelt sind, obliegt es der Beurteilung des Landratsamtes Würzburg, ob dort eine mögliche Beeinträchtigung für das Bauvorhaben vorliegt.

An der Bushaltestelle in Böttigheim, Fahrbahn Marktplatz, platzen an den Randsteinen die Fugenkanten ab. Die Baufirma bot der Gemeinde an, die Bruchstellen zu spachteln und dann die Borde weißer Fahrbahnmarkierungsfarbe zu streichen. Der Gemeinderat ist der Meinung, dass dies nichts an der Sache ändert und ist mit dieser Lösung nicht zufrieden. Er verlangt eine fachgerechtere Nachbesserung.

Im Rahmen der Sanierung der Frankenlandhalle im Ortsteil Böttigheim muss aufgrund der Sicherheit die Abstufung des Hanges hinter dem neuerrichteten Anbau vorgezogen werden. Der Gemeinderat stimmte dem Nachtragsangebot bezüglich der Winkelsteine zu. Im Rahmen der jährlichen Straßenreparaturarbeiten wurden Angebote für die Sanierung von sechs Schachtabdeckungen, zwölf Schieber- und Hydrantenkappen und eine Neuanlage eingeholt. Zwei Angebote gingen ein. Den Auftrag erhält die Firma Beck aus Bad Rappenau.

Defekte Doppelschaukel

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Am Spielplatz Kleinhirschberg in Böttigheim fehlt, um hier das Spielgeräteangebot für alle Altersklassen anzupassen, eine Schaukel. Nachdem das Großspielgerät von der Firma Eibe stammt, wurde beschlossen, auch die Schaukel von dem Unternehmen zu kaufen. Außerdem muss die defekte Doppelschaukel auf dem öffentlichen Spielplatz hinter dem Kindergarten ausgetauscht werden. Da dort die vorhandenen Spielgeräte von der Firma Spessartholz stammen, wird auch die Schaukel dort gekauft.

Die Sinkkastenreinigung wird aus wirtschaftlichen Gründen seit 2017 an externe Firmen vergeben. Hierzu holte die Gemeinde Angebote ein. Den Zuschlag erhält die Firma Florian Hofmann aus Würzburg. Die Umweltfreunde Würzburg-Ochsenfurt und Umgebung sind an die Gemeinde mit der Überlegung herangetreten, mehr Bäume zum Wohle der Umwelt anzupflanzen.

Ereignisse, Standort, Kosten

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Der Gemeinderat ist für diese Thematik offen, gibt aber zu bedenken, dass da noch viele Fragen zu klären sind – etwa Ereignisse, Standort und Kosten. Dieses Thema soll zu einem späteren Zeitpunkt nochmal aufgegriffen werden. Für die Ertüchtigung der Sportplatzsteige in Neubrunn hat die Gemeinde das Ingenieurbüro BRS aus Marktheidenfeld um ihre Honorarangebote für die Verkehrsanlage/Straßenbau und die Ingenieurbauwerke Kanalbau und Wasserleitungen gebeten. Der Gemeinderat stimmte den vorgelegten Honorarangeboten zu.

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Die Wasserverbrauchsgebühren wurden anhand der Zahlen für 2020 neu kalkuliert. Derzeit ist eine negative Sonderrücklage (Unterdeckelung) gegeben, die ausgeglichen werden muss. Daher beschloss der Gemeinderat die Wasserverbrauchsgebühren zum 1. Oktober von 2,80 Euro pro Kubikmeter auf 3 Euro pro Kubikmeter zu erhöhen.

Im Anschluss beschloss der Gemeinderat die erste Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung. Die Höhe der Gebühren wird auf 3 Euro pro Kubikmeter entnommenen Wassers abgeändert.

Nach der örtlichen Prüfung der Jahresrechnung 2019 verlas Bürgermeister die im Prüfungsbericht vermerkten berichtspflichtigen Feststellungen des Rechnungsprüfungsausschusses und die Anmerkungen der Verwaltung. Der Gemeinderat nahm den Bericht zur Kenntnis.