Straßenumfrage - Was bedeutet Ihnen der Buß- und Bettag? "Man sollte zu sich selbst ehrlich sein"

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Cornelia Maier (53, katholisch) aus Kaufbeuren/Ostallgäu: "Nicht mehr viel, außer dass in der Schule frei ist. Ich finde es aber ungerecht, dass den Protestanten der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag genommen wurde, wir Katholiken haben so viele."

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Emil Simitsch (71, katholisch) aus Amorbach: "Wenn jemand etwas falsch gemacht hat, dann sollte er bereuen und es wieder gut machen. Es wäre schlecht, wenn der Feiertag einmal ganz abgeschafft werden würde."

Margot Simitsch (66, evangelisch) aus Amorbach: "Ich gehe zwar an dem Tag in den Gottesdienst, aber ich frage mich: Warum soll ich Buße tun? Ich mach doch niemanden was. Im Gegenteil, ich helfe im Alltag vielen Leuten um mich herum."

Frank Schilderoth (53, evangelisch) aus Düsseldorf: "Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch, dass man für seine Fehler einstehen und sie wieder gut machen soll. Das hat für mich aber nichts mit Kirche zu tun. Man muss nur ehrlich zu sich selbst sein."

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Christina (30, evangelisch) aus Kreuzwertheim: "Ich bin ein lieber Mensch, ich hab nichts zu büßen. Wenn man etwas Schlechtes macht, sollte es mit etwas Gutem ausgeglichen werden. Wenn genug Leute so handeln würden, wäre es schöner hier auf der Welt. Einerseits kann der Buß- und Bettag einen selbst daran erinnern, andererseits kann man das ja das ganze Jahr machen. Das ist so eine ähnliche Sache wie mit dem Valentinstag." gig