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Benefizkonzert

Magische Momente erzeugt

Der Würzburger Chor „Voices“ sang in Kloster Bronnbach für den Verein „Sambia e.V.“

Von 
Hans-Peter Wagner
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Der Würzburger Gospel-Rock-Pop-Chor „Voices“ beim Auftritt in Bronnbach unter der Leitung von Fred Elsner (links). © Hans-Peter Wagner

Bronnbach. Der Würzburger GospelRock-Pop-Chor „Voices“ gab am Samstagabend im Kloster Bronnbach ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins „Sambia e.V.“.

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Das Konzert war mit etwa 200 Zuhörern gut besucht. Das Repertoire von „Voices“ mit fetzigen Gospels, ergreifenden Schmuseliedern und ohrwurmigen Popklassikern erwies sich als in vielerlei Hinsicht als sehr anregend, die Bandbreite der musikalischen Darbietung verriet die Könnerschaft der Einzelnen und des Chores in seiner Gesamtheit. Das Publikum lauschte begeistert und beklatschte jeden gesanglichen Beitrag stürmisch.

Pater Adam Wachnio, Rektor des Klosters Bronnbach, kommentierte, man spüre von Anfang an, welche Energie der Chor verströme. Hier gebe es Ort und Zeit, den Lobpreis Gottes ausdrücken zu können, der Geist könne frei sein, Jesus bedeute Freiheit. Der Würzburger Chor überzeugte die Zuhörerschaft mit Atmosphäre, Eindringlichkeit und Innigkeit. Das offenbarte Repertoire erzeugte immer wieder magische Momente.

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Im ersten Teil waren nacheinander „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“, das Traditional „Swing down sweet chariot“, „We pray“ als modernes Gospel sowie „Peace I give you“ zu hören, ein weiteres Traditional, jeweils unter der musikalischen Leitung von Fred Elsner.

Die direkt zu erspürende Wirkung des Liedgutes zeigte, dass viele der Besucher des Konzerts gerne in dieser Klangwelt, welche die Musik mittransportierte, zu Hause sind. Das Publikum ließ sich bereitwillig in die Welt der Musik und der mithin transportierten Emotionen entführen. „Voices“, die gerne wieder ein „richtiges“ Konzert gaben, hörte man den Spaß an der Musik sofort an, das Erhebende und die Zuversicht blieb in den Liedern stets zu spüren. Das zeigte sich auch bei den Liedern des zweiten Viertels des Konzerts, bei dem altirischen Lied „Be though my vision“, bei „The Prayer Lead us Lord“, bei „You raise me up“ sowie bei dem Spiritual „It’s a me“. Die Stimmen bekundeten eine bemerkenswerte Qualität, welche sich in ihrer Gesamtheit als ein Erlebnis offenbarte.

Insgesamt zeigte sich die gelungene Kombination aus imposanten Stimmen und beachtlichen Arrangements als ansehnliches Konzerterlebnis. Die vielen bekannten Songs animierten zum Mittun auf individuell unterschiedliche Weise. Dies wiederum inspirierte den Chor zu beachtlichen Höhenflügen, es war ein stetes Geben und Nehmen. Man genehmigte sich etwa eine halbe Stunde Pause. Danach begeisterten die Stücke „Aquarius“ und „Let the sunshine in“, beide aus dem Musical „Hair“, „Moon River“ aus dem Film „Frühstück bei Tiffany“, „Can’t help falling in love“ sowie „Mad world“ ebenso wie deren Präsentation durch den etwa 40-köpfigen Chor.

Spaß an Musik

Man konnte den Sängerinnen und Sängern der energiegeladenen Vereinigung den Spaß an der Musik bei dem Konzert sofort ansehen, die Hörmuscheln verrieten Gleiches.

Anita Bartsch erläuterte in ihrer Ansprache den tieferen Grund der Herzensanliegen des Vereins „Sambia e.V.“. Großfamilienkinder solle die beste Schulausbildung zugutekommen. Schon der Name des Vereins „Sambia“, aufgedröselt in „schulische Ausbildung mit beruflich individueller Ausprägung“, verrate die Zielrichtung. Die Kinder sollten einen Beruf im eigenen Land erlernen, ihr Leben eigenständig führen können. Bartsch benannte 178 Patenkinder, sagte, „wir werden weiter tun, was in unserer Kraft steht“.

Das Konzert, in dessen Mittelpunkt mehrere Dutzend bewegende Stimmen und etwa zwei Hundertschaften bewegter Herzen standen, setzte fort mit „Heal the World“, einem Lied von Michael Jackson, mit „Shallow“ aus dem Film „A Star is born“ und abschließend mit „Shackles“. Sängerinnen und Sänger begleiteten die einzelnen Stücke jeweils sprachlich. Die erlebbare Freude bei den schwungvollen Stücken steckte das Publikum an, pure Emotionen bei ruhigeren Stücken berührten die Zuhörenden.

Begeisternder Abend

Alle Akteure zusammen präsentierten Chorgesang in der Gesamtheit als modernen Ausdruck von Lebensfreude und sorgten für ein unvergessliches Erlebnis mit Musik und Emotionen.

Die Musikexplosion der Extraklasse mündete in der trefflichen Zugabe „Oh happy day“. Die Gäste klatschen zusammen mit den Musikern an einem besonderen Ende eines begeisternden Abends.

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