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Besonderer Gottesdienst - Entsendung neuer ehrenamtlicher Hospizmitarbeiter der Malteser

Kurs erfolgreich gemeistert

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Die Freude bei den Verantwortlichen ist groß, denn nach dem absolvierten, eng getakteten Kurs sind neun weitere ehrenamtliche Hospizmitarbeiter einsatzbereit. © Maltester

Wertheim. Der Entsendungsgottesdienst der neuen ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter der Malteser fand vor wenigen Tagen statt. Neun Frauen und Männer hatten Ende September den Kurs begonnen und in kurzer Zeit sowohl den Grund- als auch den Aufbaukurs absolviert. Zwischen den Kursen waren die zukünftigen Hospizmitarbeiter im Praktikum im Einsatz. Weile s die Befürchtung gab, dass eine neue Covidwelle einen Abschluss verhindern könnte, war der Zeitplan sehr straff.

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Die Hospizbeauftragte der Malteser, Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim und die Geschäftsführerin Sabine Würth waren eigens zur Entsendungsfeier aus Freiburg angereist. Sabine Würth bedankte sich bei allen Hospizhelfern, sowohl bei denen, die schon lange den Dienst tun und auch bei den „Neuen“ die sich entschlossen haben, einen Teil ihrer Freizeit dieser wichtigen Aufgabe zu widmen. Freifrau Elisabeth Spies von Büllesheim wünschte den Absolventen Erfüllung in dem, was sie tun. Besonders erwähnenswert fand die Freifrau, dass viele Helfer von Anfang an dabei sind und dass die Wertheimer Hospizgruppe auch Männer im Team hat. Baronin Spies und Sabine Würth händigten dann den Teilnehmern das Zertifikat aus, welches sie als Hospizhelfer auszeichnet.

Den Kurs erfolgreich abgeschlossen haben: Eva-Maria Allinger, Silke Bundschuh, Meike Diehm, Iris Geier, Walter Hund, Carmen Kaufmann-Brech, Astrid Loyd, Dr. Horst Müller und Elvira Segner. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es eine gute Entscheidung war, den Kurs zu besuchen. Sie sind nun voller Tatendrang, Begleitungen zu übernehmen.

Dr. Verena Mätzke und Pater Joachim hielten den Gottesdienst. In der Predigt verglich Mätzke die Hospizhelfer mit dem teuren Öl, das über Jesus gegossen wurde. Damals wurde die Frau beschimpft, welche Verschwendung sie da beging. So könnte auch der Gedanke aufkommen, dass es Verschwendung sei, Zeit mit den Sterbenden zu verbringen. Dies sei eine Fehlannahme, so Mätzke. Denn die Hospizhelfer brächten Licht und Wärme in dunkle Stunden. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Marlene Knodel gestaltet. Nach dem Gottesdienst wurde in der Ebenmühle in Dörlesberg noch etwas gefeiert. Die Mühle bot ausreichend Platz, um den gebotenen Abstand einhalten zu können.

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Der nächste Kurs ist übrigens für Mitte 2022 angedacht. Vorher steht ein Umzug der Dienststelle an. Weil die Anforderungen wachsen und das Trauerangebot erweitert werden soll, sind größere Räume erforderlich. Das „Trauerkaffee“ soll es weiterhin geben, neue Trauergruppen sollen gebildet werden und Veranstaltungen für Trauernde sind angedacht. Auch werden wieder „Letzte-Hilfe-Schulungen“ für Laien angeboten. Ein Besuchsdienst mit Hund ist in Planung. Der bewährte Besuchsdienst im Krankenhaus will im Frühjahr seine Tätigkeit aufnehmen.

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