Hektor-Kinderakademie Wertheim - Fraunhofer-Institut besucht Kinder unternahmen eine Reise in die Welt der kleinsten Strukturen

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Im Rahmen eines Mikroskopiekurses besuchten die Kinder der Hektor-Kinderakademie das Fraunhofer-Institut Bronnbach. Gabriele Maas-Diegeler zeigte ihnen, wie ein Rasterelektronenmikroskop funktioniert. © Hektor-Kinderakademie

Reinhardshof/Bronnbach. Ziel der Hektor-Kinderakademie Wertheim ist es, besonders begabten und interessierten Kindern ein außerschulisches Lernangebot zu bieten und sie in ihrer Entwicklung zu fördern. Im Rahmen eines Kurses unter Leitung von Dozent Birger-Daniel Grein erhielten Zweit- bis Viertklässler Einblicke in die Welt der Mikroskopie.

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Einleitend wurden Aufbau und Funktionsweise des Lichtmikroskops besprochen. Im weiteren Verlauf betrachteten die Kinder fertige Präparate und unternahmen erste Zeichenversuche. Später wurden eigene Präparate wie pflanzliche Zellen, Salzkristalle, Haaren und Mundschleimhautzellen vorbereitet, mit bis zu 400-facher Vergrößerung betrachtet und detailliert gezeichnet. Geübt wurde zudem das Färben von Proben. Die Kinder lernten die Bestandteile der Pflanzenzellen und deren Aufgaben kennen.

Im Rahmen des Kurses besuchten die jungen Wissenschaftler an einen Nachmittag das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung, Außenstelle Bronnbach. Dort stellte ihnen Gabriele Maas-Diegeler anfangs einige Beispiele für die Arbeit des Instituts vor. Schwerpunkt des Besuchs war die Arbeit mit dem Rasterelektronenmikroskop. Nach Erklärung der Funktionsweise betrachteten die Kinder mit dem Gerät die Oberfläche einer Fliege, den Panzer eines Marienkäfers, ein menschliches Haar und den Flügel eines Schmetterlings. Besonders beeindruckend fanden sie die Fliege, da sie so viele einzelne Augen hat.

Die Kinder durften auch selbst aktiv werden und mit Hilfe eines Joysticks den Bereich der Proben bestimmen, den sie am Computermonitor betrachteten.

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Im Laufe des Kurses lernten die Kinder vieles über die Welt der kleinsten Teile und ihre Funktionsweise. In der letzten Stunde zeigten sie in Praxis und Theorie, dass sie viel Neues gelernt hatten.