Stadtjugendring Wertheim - Vielfältiges Engagement von Paten und Forschergruppenmitglieder Kinder sind ehrenamtlich für Kinder aktiv

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Mehrere hundert Stunden engagieren sich Nachwuchsforscher der Forscherkids Wertheim für andere Kinder. So unterstützen ehemalige Teilnehmer als Paten die jüngeren Forscher und geben ihr Wissen weiter. Das Bild zeigt Pate Luis Busse (links) im Rahmen des Mikroskopieworkshops beim Natur- und Landschaftsforschertag 2018. © Forscherkids

Die Forscherkids des Stadtjugendrings Wertheim sind in vielfältiger Weise aktiv. So engagieren sich ältere Nachwuchsforscher mehrere hundert Stunden jährlich für andere junge Entdecker.

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Wertheim. Aktuell bringen sich zwölf Paten als ehrenamtliche Unterstützer der Teilnehmer und Kursleiter ein. Die Kinder und Jugendlichen der sechsten bis achten Klasse waren allesamt früher selbst Teilnehmer und wurden durch theoretische und praktische Ausbildung dafür qualifiziert, jüngere Teilnehmer zu unterstützen. Außerdem planen sie, unterstützt vom ehrenamtlichen Forscherkids-Projektleiter Birger-Daniel Grein, eigenständig Kursteile und veranstalten diese. Bei ihrem Engagement geben sie ihr Wissen weiter und übernehmen zugleich Verantwortung.

320 Stunden abgeleistet

Insgesamt leisteten die Paten im zu Ende gehenden Jahr mehr als 320 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Davon entfallen rund 270 Ehrenamtsstunden auf die Angebote der Sparte Forscherkids Wertheim, 35 Stunden auf Angebote des Stadtjugendrings in dessen „Ferien für Entdecker“ und 50 Stunden für die eigene Aus- und Weiterbildung. Neben der grundlegenden Schulung absolvierten die aktiven Paten in diesem Jahr einen speziell für sie ausgelegten Erste Hilfe Kurs bei der BRK-Bereitschaft Kreuzwertheim.

Die Paten sind mit ihren Erfahrungen und ihrem Engagement Unterstützung und Vorbild für die jüngeren Forscher zugleich. Außerdem bereichern sie durch ihre Ideen die Angebotsvielfalt des Forscher- und Entdeckerangebots des Stadtjugendrings. Zu den Forscherkids gehören auch zwei feste Forschergruppen.

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Deren Mitglieder treffen sich regelmäßig zu Forscherstunden und vor allem, um Projekte zu veranstalten, von denen andere Kinder profitieren. Die „Forschergruppe“ besteht zurzeit aus acht Kindern der vierten bis siebten Klassen.

Zu den Projekten gehören regelmäßige Wissenssendungen von Kindern für Kinder, die auf dem Youtube-Kanal der Forscherkids Wertheim zu sehen sind.

Videomagazine

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In den Videomagazinen berichten die jungen Forscher der Forschergruppe anderen Kindern über spannende Themen, zeigen Experimente und führen Interviews. Dabei bekommen die jungen Zuschauer interessante und oftmals exklusive Einblicke.

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Im Jahr 2017 wurde eine Wissenssendung rund um das Thema Wasser gedreht. In ihr geht es unter anderem um Experimente rund um das Thema sowie Wertheim und das Hochwasser.

Außerdem entstand im Sommer 2017 eine ausführliche Reportage zum Leben und Arbeiten im Kloster Triefenstein. Letztere kann auch als DVD über die Medienstelle des Schuldekanats des evangelischen Kirchenbezirks Wertheim für Unterrichtszwecke ausgeliehen werden.

Außerdem entwickelte die Forschergruppe im vergangenen Jahr ein Quiz für das Glasmuseum Wertheim zu den Themen Glasherstellung und Glasverarbeitung.

In diesem Jahr drehten die jungen Forscher eine Reportage zum Thema „Was passiert in Wertheim im Hochwasserfall?“ Bei einem Einblick in die Feuerwache Wertheim und im Interview mit Stadtbrandmeister Ludwig Lermann klären sie, wie den Menschen im Hochwasserfall und danach geholfen wird.

Für das Grafschaftsmuseum Wertheim entwickelt die Forschergruppe aktuell den Mitmachteil der neuen Ausstellung zum Thema Hochwasser. Diese soll 2019 eröffnet werden. Die Kinder entwickeln interaktive Stationen, an denen Familien das Thema spielerisch kennen lernen können.

Nachhaltige Wissenschaft

Darüber hinaus entwickelten Mitglieder der Forschergruppe Uhren zum Thema „Nachhaltige Wissenschaft“ für die Marke WertArt von Horn Wertheim, die aktuell im Rathaus zu sehen sind (wir berichteten).

Außerdem kümmerten sich unter anderem um die Strukturierung von Technik- und Laborausstattung der Forscherkids. Insgesamt leisteten die Mitglieder der Forschergruppe im Jahr 2018 rund 80 Stunden ehrenamtliche Arbeit zum Wohl anderer junger Forscher. Hinzu kommen eigene Laborpraktika und Exkursionen.

Seit diesem Schuljahr gibt es zudem eine neue „Juniorforschergruppe“ mit Zweit- und Drittklässlern. Für sie bildeten Labor- und Technikpraktika den Einstieg, 2019 werden aber auch diese Jungforscher eigene Projekte zum Wohl anderer Kinder realisieren.

Geleitet werden die beiden Gruppen von Birger-Daniel Grein.

Neben dem Engagement der Paten und Nachwuchsforscher brachten im laufenden Jahr auch Kursleiter, Projektleiter, Dozenten und Betreuer mehrere hundert Stunden ehrenamtliches Engagement ein.