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Leserbrief - Zum Leserbrief „Radfahrer haben keine Lobby“, FN 25. 8.

Kein sicherer Radweg zu den Orten auf der Höhe

Von 
Richard Diehm
Lesedauer: 

Hallo Herr Schlessmann, gerne darf und will ich mich als Mitstreiter an ihre Seite stellen – im Besonderen für den Radweg entlang der Neuen Steige L508. Dieser beschäftigt mich als Stadtrat schon mindestens 20 Jahre.

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Um die Jahrtausendwende hatte ich nach einer Unterschriftenaktion bereits einen Antrag für den Bau eines Radweges auf besagter Strecke gestellt. Die Antwort der Stadtverwaltung war damals: Man ist an der Sache dran.

Bei der Fahrspurreduzierung vom Burgblick bis zur Einfahrt Reinhardshof vor einigen Jahren hatte ich vorgeschlagen, einen Spur als Radweg zu nutzen, leider ohne Erfolg.

Auch bei der im Juni 2020 im Gemeinderat vorgestellten Radverkehrsuntersuchung wird der fehlende Radweg entlang der L 508 als Mangel aufgeführt.

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Fakt ist, dass es sowohl von Bestenheid als auch von der Kernstadt Wertheim keinen durchgängigen und sicheren Radweg auf die Höhenortschaften gibt. Aktuell gibt es vom Bund als auch vom Land Baden-Württemberg Fördermittel für den Bau oder den Ausbau von Radwegen in Hülle und Fülle. Laut telefonischer Auskunft von Herrn Maierhöfer vom Regierungspräsidium Baureferat Nord, Außenstelle Heilbronn, wartet man dort regelrecht auf Anträge von den Kommunen – gerne auch aus Wertheim. Schön, dass die Stadt Wertheim die Bürgerschaft im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu der Aktion „Stadtradeln“ aufruft. Aber bitte dann auch für sichere Radverkehrswege sorgen. Auf die Einbringung des Haushaltsentwurfes 2022 bin ich genauso wie viele andere Fahrradfahrer äußerst gespannt.

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