Würdigung - Mitarbeiter für 25- und 40-jährige Zugehörigkeit zu den Firmen Johns Manville Sales, Johns Manville Europe beziehungsweise Schuller geehrt Jede Menge wertvolles Wissen und ganz viel Erfahrung

Lesedauer: 

Im Rahmen einer Feierstunde wurden in der Orangerie des Klosters Bronnbach zahlreiche Mitarbeiter von Johns Manville Sales, Johns Manville Europe beziehungsweise Schuller für 25- und 40-jährige Zugehörigkeit geehrt.

© Elmar Kellner

Bronnbach. Kein Tag wie jeder andere in ihrem Berufsleben war der vergangene Freitag für 16 Frauen und Männer. Wurde sie doch im Rahmen einer Feierstunde in der Orangerie des Klosters Bronnbach für ihre 25- oder sogar 40-jährige Zugehörigkeit zu den Firmen Johns Manville Sales, Johns Manville Europe beziehungsweise Schuller geehrt.

Langjährige Betriebstreue

Folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feierten in diesem Jahr ihre 40-jährige Zugehörigkeit zu Johns Manville/Schuller:

Beate Franke, (Johns Manville Europe, Wertheim), Hermann Schwarzkopf, (Schuller GmbH, Karlstein), Andreas Pliefke, (Schuller GmbH, Steinach) sowie Ingrid Horn (Schuller GmbH, Wertheim).

Seit 25 Jahren dabei sind: Annette Albrecht, Daniela Löser und Bianca Szabo (alle Johns Manville Europe, Wertheim) sowie Nicole Borst, Yvonne Reidelbach und Lilli Schumacher (alle Johns Manville Sales, Wertheim).

Ender Aksoy und Peter Büchner, (beide Schuller GmbH, Karlstein) sowie Martin Fiederling, Thomas Klohs, Tobias Pallmert und Jochen Seitz (alle Schuller GmbH, Wertheim).

Nicht alle Jubilare konnten an der Ehrung am Freitag teilnehmen. Alle Namen nach Angaben des Unternehmens. ek

AdUnit urban-intext1

Tradition ist es, dass Dr. Heinrich Bein, Group Plant Manager Glas, in seiner Laudatio auf wichtige Begebenheiten in den Eintrittsjahren der Jubilare eingeht. Erfreulich waren diese Ereignisse diesmal aber wohl vor allem für die zu ehrenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wer erinnert sich nicht, dass etwa 1977 das Jahr des sogenannten "Deutschen Herbst" war. Beins Schlussfolgerung: "Es war früher nicht alles besser." Damals wie heute gilt allerdings, "wenn man sich dem Produktionsfortschritt nicht stellt, feiern wir bald keine Jubiläen mehr".

Auf alle Beschäftigten, insbesondere in den Werken Steinach und Wertheim, kämen große Aufgaben zu. Man müsse sehen, dass sich die erheblichen Investitionen - Bein sprach von 30 Millionen Euro alleine im laufenden Jahr - auch auszahlten. "Gehen wir an die zukünftigen Aufgaben positiv und mit gesundem Respekt heran", forderte er. Überhaupt Respekt: Man müsse in Zukunft auch daran arbeiten, "mit noch mehr Respekt miteinander umzugehen und unsere Werte zu leben und zu erleben".

Mitarbeitertreue zu einem Unternehmen sei ein Geschenk für jeden Arbeitgeber, stellte der stellvertretende Oberbürgermeister Bernd Hartmannsgruber fest. Sie trügen entscheidend zum Erfolg bei. "Ein hohes Maß an Identifikation und Loyalität, jede Menge Wissen und Erfahrung, Routine, Flexibilität und Zuverlässigkeit sind nicht zu unterschätzende Eigenschaften, die den Wert langjähriger Beschäftigter ausmachen." Das Unternehmen würdigte er als "zuverlässigen Partner im kommunalen Miteinander". Es sichere die Existenz vieler Bürger mit deren Familien und mache die Stadt als Wirtschaftsstandort attraktiv.

AdUnit urban-intext2

"Für die einen war es der Einstieg in unsere Johns Manville Firmenfamilie, für die anderen noch in den VEB Trisola Steinach beziehungsweise Glasseide Oschatz gewesen", erinnerte Peter Eckert für den Gesamtbetriebsrat. Mit Kreativität, Fachkompetenz, Zuverlässigkeit, Frohsinn und vielem mehr hätten sie sich die Ehrung verdient. "Ihr seid für das Unternehmen mit jedem Jahr wertvoller geworden."

Ebenfalls Tradition ist es, dass der Redner des Betriebsrates bei der Jubilarehrung Bedeutsames aber auch Kurioses aus den Protokollen der Mitarbeitervertretung vorträgt. So erfuhr man etwa, dass an Fasching 1977 die Produktion mit Zustimmung des Betriebsrates ruhte und es im gleichen Jahr einen dreitägigen Betriebsausflug nach Innsbruck gab. 1977 wurde außerdem eine neue Vliesanlage in Betrieb genommen. 1992 wiederum wurde die Betriebsvereinbarung "Familie und Beruf" vom Wirtschaftsministerium des Landes ausgezeichnet und der seitherige "Quarter Century Club" wurde in "Schuller Club 25" umbenannt.

AdUnit urban-intext3

Auch 2017 gibt es eine neue Produktionsmaschine. Dass diese reibungslos in Betrieb genommen werden kann, war einer der Wünsche Eckerts. Dazu kamen, "dass die Produktion weiterhin so gut läuft, dass der einzelne Mitarbeiter immer wertgeschätzt wird". Der Betriebsratssprecher nutzte die Gelegenheit, an die Geschäftsleitung zu appellieren: "Knüpfen sie wieder, zumindest etwas, an die Zeiten mit guter Personaldecke und Personalstruktur an."

AdUnit urban-intext4

Den Einsatz der Jubilare im Laufe ihres Berufslebens würdigte auch Personalleiterin Gabriele Scheuermann, ehe sie mit Dr. Bein und den jeweiligen Vorgesetzten die einzelnen Jubilare mit Urkunden, Präsenten und Blumen auszeichnete. ek