AdUnit Billboard
Ortschaftsrat Bettingen - Umfrage nach Bedarf Kinderbetreuung zeigt eindeutiges Bild

Interesse an einem Naturkindergarten ist groß

Von 
Heike Barowski
Lesedauer: 

Bettingen. Auch wenn die Kindertagesstätte in Bettingen erst vor wenigen Jahren erweitert wurde, inzwischen platzt sie aus allen Nähten. Die Idee, eine Natur-Kita-Gruppe einzurichten wurde geboren.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Doch ob so eine naturnahe Betreuung auch auf Gegenliebe stößt, blieb abzuwarten. Aus diesem Grund initiierte der Ortschaftsrat eine Befragung der Eltern, deren Kinder gerade in der Bettinger Einrichtung betreut werden.

Umfrage mit gutem Rücklauf

Die städtische Kindertagesstätte in Bettingen bietet inklusive Krippe Platz für 44 Kinder und ist komplett belegt. Um die Situation zu entspannen, soll eine Natur-Kindergarten-Gruppe entstehen. © Heike Barowski

Mitte Juli ging ein entsprechender Fragebogen an 43 Eltern raus, davon kamen 39 beantwortet zurück, 29 Eltern oder Elternteile finden die Idee der Natur-Kindergarten-Gruppe sehr gut.

„Ich bin selber überrascht von der Resonanz“, sagte Ralf Tschöp auf der Sitzung des Ortschaftsrates am Montagabend. Der Ortsvorsteher wies darauf hin, dass ein häufig gewünschter Wechselbetrieb zwischen Kita und naturnaher Einrichtung jedoch aus rechtlichen Gründen nicht möglich sei.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Als einer der möglichen Standorte für die Natur-Kita-Gruppe kommt der Holzlagerplatz hinter der Firma Warema in Betracht. Hier habe man bereits eine Machbarkeit überprüft. Dieser Standort sei aber „nicht in Stein gemeißelt“, sondern es seien noch alle Optionen offen, sagte der Ortsvorsteher. So wolle man vor der endgültigen Festlegung alle in Frage kommenden Plätze gemeinsam mit den Bürgern in Augenschein nehmen.

Bei der Überprüfung spielen dann unter anderem die Zuwege, die Liegenschaften der Stadt, das Einverständnis der Förster und Jäger und des Umweltamts eine Rolle. Ist der Platz geeignet, jedoch von vielen Eichen umsäumt, fällt dieser beispielsweise durch möglichen Befall des Eichenprozessionsspinners ebenfalls aus. Über einen zeitlichen Ablauf konnte Tschöp noch nichts Konkretes sagen, da als Nächstes der Gemeinderat sich mit dem Thema befassen und die dafür notwendigen Gelder bereitstellen muss.

Redaktion Im Einsatz für die Lokalausgabe Wertheim

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1