Verein Stadtmarketing

In Wertheim einiges bewegt

Mitglieder zogen Bilanz der vergangenen beiden Jahre

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hpw
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Wertheim. Die öffentliche Mitgliederversammlung des Vereins Stadtmarketing Wertheim fand am Montagabend im Gasthaus „Zorbas“ statt. Dabei wurde Bilanz der Jahre 2021/22 gezogen.

Vorsitzender Bernd Maack berichtete über die Arbeit in den Jahren 2021/22. Der Weihnachtsmarkt 2021 sei wegen Corona ein bisschen begrenzt gewesen. Diesmal werde das Thema wieder offener behandelt. Die Planungen verliefen ganz „normal. Man wolle die vier Markt-Wochenenden beibehalten. Es gebe wieder den Mittelalterbereich am dritten und vierten Tag, jedoch nicht mehr den Französischen Markt, da man keinen Betreiber habe finden können.

Bei „Schoppen und Schöppeln“, so Maack, sei es schon im Vorfeld zu Anrufen und Nachfragen gekommen: „Das ist ein schönes Feedback.“ An dem Konzept müsse nichts geändert werden. Das „Herbstvergnügen“ sei im Corona-Modus kein vollwertiger Ersatz für eine Michaelis-Messe. Nun gebe es wieder den Normalmodus. Der im Bereich des Grafschaftsmuseums aufgestellte XXXL-Optimist sei mittlerweile ein beliebtes Fotomotiv. Die Optimisten auf der Brücke habe man vorerst weggenommen.

Was die „WertheimCard“ angehe, sei man in Kontakt mit Unternehmen, erklärte Maack weiter. Die „Stadtgespräche“ förderten den Austausch der Geschäftsinhaber untereinander. Noch schöner wäre, wenn sich der Kreis vergrößerte. Nach Vorstandssitzungen würden Informationen an die Mitglieder verschickt.

Zu einer Anfrage, sich als seniorenfreundliche Innenstadt zertifizieren zu lassen, meinte der Vorsitzende: „Wir sind als Innenstadt perfekt geeignet.“ Walter Ruf vom Seniorenrat stellte die seniorenfreundliche Aktion vor. Wie er sagte, werden zwei Personen einer Prüfungskommission den Kriterienkatalog abarbeiten. Die Aktion sei im nächsten Frühjahr vorgesehen. Eine Zertifizierung sei drei Jahre gültig und könne dann wiederholt werden.

So ergebe sich die Möglichkeit, kostenfrei ein Siegel zu bekommen, stellte Maack fest. Es gebe kein Grund, das Thema nicht anzugehen.

Zum Projekt „Patenschaften“ teilte er mit, die Bank-Spenden liefen relativ erfolgreich. Der Aufruf habe zu acht neuen Bänken geführt für die jeweils 1400 Euro gespendet wurden.

Ziel der „Marktmusik“ sei, wie Leben in die Innenstadt zu bringen. Es gelte, das Thema weiterzuspinnen, damit die Leute sich wohlfühlten. Das seien kleine Stellschrauben für die Aufenthaltsqualität. Gedankenspiele über feste Blumentöpfe und deren Standorte wolle man im Vorstand besprechen.

Maack erläutert Aspekte zur „Wertheimcard Digital“. Dabei ergab sich eine eingehende Diskussion. Betont wurde, die Karte soll vom Arbeitgeber aufladbar, möglichst leicht lesbar und vor allem breit aufgestellt zu sein. Es sei langfristig unsinnig, mit zwei Systemen zu arbeiten.

Der Vorsitzende verwies auch auf für 2023 geplante Veranstaltungen. Der Ostermarkt habe zuletzt mit marginalem Neuwagenmarkt stattgefunden. Der Frequenzbringer solle diesmal Streetfood sein. Vorgeschlagen wurde, das Saatgutfestival an einem anderen ´Termin zu veranstalten. Möglich wäre eventuell auch ein neuer Kunsthandwerkermarkt. Man denke auch über einen Mittwochnachmittagmarkt nach. Maack dazu: „Wir wollen eine angenehme Innenstadt haben“.

Besprochen wurde, ob bei einer Rabattaktion für Mitarbeiter in der Stadt eine einheitliche Regelung denkbar sei. Bei „Ideen für Veranstaltungen“ wurde eine „Hochzeitsmesse mitten auf dem Marktplatz“ genannt.

Weiter listete Maack die ausgetretenen und neuen Mitglieder auf. Mit Blick auf die Finanzen erklärte er: „Wir geben nicht mehr Geld aus, als wir einnehmen.“ Werner Ballweg, der zusammen mit Edgar Beuchert die Kasse geprüft hatte, bescheinigte deren „superordentliche“ Führung. Die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig.

Abschließend wurde angesprochen, dass auf dem Tauberparkplatz viel kontrolliert werde. hpw