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Gemeinderat Neubrunn tagte - Gremium entschied über mehrere Anträge

Hundesteuer wird nicht teurer

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ank
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Neubrunn. In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Neubrunn hatten Bürger einige Fragen zum Repowering der Windenergieanlagen in Höhefeld (wir berichteten). Da der Marktgemeinde Neubrunn, als Träger öffentlicher Belange dazu offiziell noch keine Informationen vorliegen, will sich das Gremium später erneut mit dem Thema befassen. Der Bauvoranfrage zur Errichtung eines Hühnerstalls und eines Wohngebäudes mit Garage (Betriebsleitergebäude) in Neubrunn stehe die Marktgemeinde grundsätzlich positiv gegenüber, hieß es in der Sitzung. Wasserversorgung, Entwässerung und Erschließung seinen noch mit dem Bauherrn zu klären.

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Parkverbot abgelehnt

Ein Anlieger stellte einen Antrag auf Einrichtung eines beidseitigen Parkverbotes im Bereich Grabenweg, Einmündung Ringstraße, in Neubrunn. Denn aufgrund abgestellter Autos könnten größere Fahrzeuge die Einmündung nicht ordnungsgemäß befahren. Der Antrag wurde vom Gemeinderat abgelehnt, da das Parken in engen Straßen sowie in Einmündungsbereichen nach der Straßenverkehrsordnung ohnehin verboten ist.

Vom Staatlichen Bauamt Würzburg lag ein Antrag für eine Grabungserlaubnis nach dem Denkmalrecht vor. Der Ausbau der Straße WÜ 11 zwischen Landesgrenze und Neubrunn führt über ein Bodendenkmal „Siedlung vorgeschichtlicher Zeitstellung“.

Die Räte stimmten der Erteilung der Grabungserlaubnis durch den Markt zu.

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Das Landratsamt Würzburg hat mitgeteilt, dass im Rahmen des Ausbaus der WÜ 11 Ausgleichsflächen für die Umsiedlung der heimischen Zauneidechse benötigt werden.

Der Markt Neubrunn stellt Teilflächen der Grundstücke mit den Flurstücknummern 6470, 4884 sowie 4887 dafür zur Verfügung, besteht aber auf Mulchstreifen entlang der Wege. Außerdem müssen die Beschilderungen in diesem Bereich stehen bleiben.

Schotterung von Feldwegen

Die Jagdgenossenschaft Böttigheim beabsichtigt, rund vier Kilometer Feldwege und Fahrspuren in der Gemarkung Böttigheim in Schotterbauweise herzurichten. Die gesamte Maßnahme wird rund 25 000 Euro kosten. Die Räte befürworteten die Zustimmung des Markts Neubrunns als Eigentümer zu diesem Projekt, ebenso wie die Gewährung eines Zuschusses von 10 000 Euro.

Bei der Wartung der Straßenbeleuchtung in Neubrunn und Böttigheim müssen auch in den so genannten gestalterischen Brennstellen die Leuchtmittel ausgetauscht werden. Der Gemeinderat beschloss, dafür Leuchtmittel der Farbe neutalweiß zu verwenden.

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Der Marktgemeinderat beschloss außerdem, die Brennholzpreise für das Hiebsjahr 2021/2022 bei Abgabe an Gemeindebürger beizubehalten. Diese betragen je Festmeter für Eiche 49 Euro, für Mischholz 50 Euro und für Buche 51 Euro, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

Der Gemeinde lag ein Antrag auf Erhöhung der Hundesteuer vor. Nach dem Vergleich mit den Steuersätzen der Nachbargemeinden und einer Diskussion über das Für und Wider einer Erhöhung beschloss der Gemeinderat mehrheitlich, den Antrag abzulehnen.

Der Bürgermeister gab bekannt, dass ab Mitte Oktober auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzungen immer als erster Punkt die Bürgerfragestunde und als zweiter Punkt die Bekanntgabe berichtspflichtiger Beschlüsse aus der jüngsten nichtöffentlichen Sitzung stehen werden.

Bei der Sanierung der Frankenlandhalle in Böttigheim ist noch ein Nachtrag eingegangen, so der Bürgermeister. Im Außenbereich war das Setzen von L-Steine nötig, damit der Hang nicht nachrutscht. Die Kosten hierfür belaufen sich auf knapp 2000 Euro. ank

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