Handball - Gegen die in der Herren-Bezirksliga außer Konkurrenz spielende Mannschaft der TG Heidingsfeld gibt es einen 45:17-Heimsieg HSV Main-Tauber findet als Team immer besser zusammen

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HSV Main-Tauber - TG Heidingsfeld III a.K.45:17 (20:10)

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HSV Main-Tauber: B. Schack (Tor); M. Schack (Tor); Kunzmann 15; Jamerson 9/3; Witt 6; Akbulut 4; Wießler 4; Eichelbrönner 4; K. Michel 2; Diehm 1; Lejic.

Einen deutlichen Sieg fuhr der HSV Main-Tauber am Sonntagabend im Punktspiel der Handball-Herren-Bezirksklase Südwest Unterfranken gegen die außer Konkurrenz spielende Mannschaft der TG Heidingsfeld III ein.

Von Beginn an zeigten die Wertheimer dem Gegner, wer Herr im Haus ist. So war es wenig überraschend,dass man schon bald mit 8:4 vorne lag (10.). Den Gästen fehlte es im Angriff an Struktur. So waren es zumeist Einzelaktionen von Jürgen Hofmann (mit sieben Treffern bester Torschütze der Heidingsfelder) waren, die zum Erfolg führten.

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Alles in allem hatte man die Offensivbemühungen der TGH jedoch gut im Griff. Dies führte dazu, dass man sich einige Bälle erkämpfte und in schnelle Gegenstoßtore ummünzte. Auch aus dem Positionsspiel heraus waren die Hausherren klar überlegen. Dem HSV gelang es, seine Schnelligkeitsvorteile gut auszuspielen und so Lücken zu schaffen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Die Wertheimer agierten weiterhin dominant und spielfreudig. Vor allem Kevin Kunzmann schaffte es immer wieder, die TG-Defensive zu überwinden und avancierte mit 15 Toren zum besten Schützen auf Seiten der Hausherren.

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Gegen Ende des Spiels nahm der HSV dann etwas den Fuß vom Gaspedal. Dennoch hielt man die Gäste gut in Schach und baute die Führung bis zum 45:17-Endstand.

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Es lässt sich festhalten, das man dem Gegner über die kompletten 60 Minuten überlegen war und der Sieg somit auch in der Höhe verdient ist. Sicherlich gibt es noch Verbesserungsbedarf in Sachen Defensivverhalten und auch im Spiel über den Kreis ist noch Luft nach oben. Doch auch dieser Erfolg war ein Schritt in die richtige Richtung.

Nicht mehr dabei war "Legende" Thomas Michel, der unter der Woche nach über 35 Jahren Handball für den HSV aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt bekannt geben musste. Er wirddem Verein jedoch in anderen Funktionen erhalten bleiben.

In der kommenden Woche geht es dann auch endlich wieder um etwas Zählbares, wenn die Wertheimer in Ochsenfurt gastieren.

"Wir haben heute wieder eine ordentliche Leistung gezeigt. Man sieht, wie wir uns auch als Team immer besser finden", sagte Spielertrainer Konrad Michel. "So kommen wir unserem Ziel, dem Aufstieg, Stück für Stück näher." marm