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Leserbrief - Zur Einstellung der Fahrten des Burgbähnles Hoffnung auf einen Konsens

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Wann fährt das Burgbähnchen wieder hoch auf die Burg? Das ist die Frage, die wir Stadtführer am meisten hören. Auf die Antwort: „Vorläufig nicht mehr“, folgt die nächste Frage nach dem Warum.

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Ja, warum eigentlich nicht? Nachdem vor Jahren „besorgte“ Bürger Planungen für eine Aufstiegshilfe auf die Burg aus Sorge um eine Beeinträchtigung des Gesamteindruckes leider verhindert haben, wurde mit dem Burgbähnchen eine Lösung gefunden, die es ermöglich hat, dass Alt und Jung und Menschen mit Behinderung bequem zum Wahrzeichen der Stadt Wertheim gelangen konnten.

Obwohl die Zufahrt zur Burg über den Hofgarten für 700 000 Euro verkehrssicher gemacht wurde, ist ein Befahren mit Bussen nicht möglich. Ebenso ist ein Taxi-Shuttledienst eben nur in der Theorie eine Option, denn wenn Touristen eines voll besetzten Reisebusses oder eine Hochzeitsgesellschaft auf die Burg wollen, ist das mit Taxis eben kaum durchzuführen.

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Veröffentlicht
Von
Heike Barowski
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Allgemein ist aus der Busbranche zu hören, dass man Wertheim ohne Burgbähnchen vom Reiseplan streichen werde.

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Nachdem man über die Jahre 13 Millionen Euro in die Burg investiert hat, ist es unverständlich, das man von Seiten der Stadt scheinbar achselzuckend hinnimmt, dass ein Teil auch der einheimischen Bevölkerung von einem Besuch der Burg Wertheim ausgeschlossen wird.

Da der Tourismus ein wichtiges Standbein für Wertheim ist, sollte man auch den wirtschaftlichen Aspekt nicht außer Acht lassen.

Man liest, dass die Mondfelder Fähre von der öffentlichen Hand subventioniert wird und da fällt es schwer nachzuvollziehen, dass es für das Burgbähnchen keine Lösung geben soll mit der alle leben können.

Die Stadt Wertheim bewirbt die Burg selbst vollmundig mit : „Die Burg Wertheim ist eine der schönsten und größten Burgruinen Deutschlands. Eindrucksvoll ist der herrliche Ausblick über die Altstadt mit den Flusslandschaften von Main und Tauber. Das Wahrzeichen der Stadt Wertheim zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen zwischen Spessart und Odenwald.“ Diesen Ausblick sollten alle in der Lage sein zu genießen!

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Auch beim Jüdischen Friedhof hieß es anfangs Seiten der Stadt, es wäre kein Geld da, keine Fördertöpfe können angezapft werden, aber nach Intervention engagierter Bürger war es doch recht schnell möglich, eine Lösung für eine zeitnahe Wiedereröffnung des Friedhofes zu erlangen.

Wie man hört, gibt es durchaus Lösungsansätze, man muss es aber wollen.

Die Unterzeichner haben die Hoffnung, dass sich die Beteiligten bewegen und einen Konsens finden, der es allen Bürgern der Stadt und allen Gästen ermöglicht dieses einzigartige Ambiente, das die Burg Wertheim bietet, uneingeschränkt Vorort zu erleben.

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