Lange für FN im Einsatz Hellmut Winkler feierte seinen 98. Geburtstag

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Wartberg. Rund 40 Jahre lang war Hellmut Winkler als freier Mitarbeiter für die Fränkischen Nachrichten stets zuverlässig im Einsatz. Obwohl er vor knapp zwei Jahren in den verdienten „Ruhestand“ ging und seit kurzer Zeit im Schwarzwald lebt, ist er vielen Bürgern in Wertheim und in der Region noch immer in guter Erinnerung. Nun feierte er in seiner neuen Heimat seinen 98. Geburtstag.

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Geboren wurde der Jubilar am 23. Dezember 1920 in Isertal im heutigen Tschechien. Den beruflichen Fußstapfen seines Vaters, Großvaters und Ur-Großvaters folgend, trat der damals 14-Jährige in die Lehrerbildungsanstalt in Reichenberg ein. Doch der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs machten Hellmut Winklers Pläne zunichte. Nach der Kapitulation kam er zunächst in amerikanische, dann bis 1949 in russische Kriegsgefangenschaft.

Nach der Entlassung in die Freiheit traf Winkler in Oschatz in der damaligen DDR seinen Vater wieder. Zudem lernte er seine spätere Frau Antonie, geborene Ulbrecht, kennen, die er 1957 heiratete.

Seine Ablehnung des sozialistischen Regimes in der DDR brachte ihm zweieinhalb Jahre Haft ein. Danach kam er mit seiner Verlobten in den Westen, wo er in St. Leon eine Anstellung als Lehrer fand. Ab 1963 fungierte Winkler als Rektor der Grund- und ab 1970 der Verbandsschule in Hundheim. 1980 wechselte der Pädagoge nach Wertheim, wo er 1985 als geschätzter Rektor der Grundschule in Pension ging.

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Bis zum Tod seiner Frau lebte Hellmut Winkler auf dem Wartberg. Mittlerweile ist er zu einer seiner beiden Töchtern in den Schwarzwald gezogen. Gerne denkt er an seine Zeit in Wertheim und an sein Engagement als freier Mitarbeiter zurück. Die Fränkischen Nachrichten schließen sich zu den sicherlich zahlreichen Glückwünschen zum 98. Geburtstag gerne an. su