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Rundgang

Handlungsbedarf bei der Halle

SPD-Ortsverein besuchte Kembach

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Kembach. Der SPD-Ortsverein Wertheim kam jüngst zu einem Rundgang nach Kembach. Das Festwochenende mit Dorffest, 50 Jahre Eingemeindung und Weinbau wurde gut angenommen und war eine gelungene Veranstaltung, lobte die stellvertretende Oberbürgermeisterin Brigitte Kohout. Tanja Bolg zeigte gemeinsam mit Ortschaftsräten und Vereinsvertretern in einem Rundgang Eindrücke vom Dorf.

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Erste Station war der Kindergarten. Zum Zeitpunkt der Kommunalwahl gab es noch zwei mögliche Standorte, erinnerte sich Mirco Göbel. Durch den Kauf des Anwesens direkt neben dem bisherigen Standort konnte dort erweitert werden. Die Baumaßnahmen sind in vollem Gange.

Weiter ging es über den Haagweg. Der Sanierungsbedarf ist offensichtlich, so Patenstadtrat Heiko Diehm. An der Kembachtalhalle machten die Ortschaftsräte und der Sportvereinsvorsitzende deutlich, dass Handlungsbedarf besteht. Sie wurde in den 70er Jahren nach der Eingemeindung mit den damaligen Standards gebaut. Inzwischen ist sie in die Jahre gekommen und benötigt sowohl in puncto Heizung als auch Isolierung Erneuerung.

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Im Gebäude ist auch die Feuerwehr untergebracht. Dafür steht eine Erweiterung an. Bei diesen Anlass sollte man auch die anderen anstehenden Sanierungen vornehmen, hieß es. Bei der Gelegenheit sprach man mit der Feuerwehrleitung von Kembach über den Feuerwehrbedarfsplan. Es bestanden unterschiedliche Blickrichtungen zwischen den Feuerwehren und der Erwartung des Gemeinderats. Vor Entscheidungen sei es notwendig, das Schutzziel festzulegen. Im Herbst komme der Plan wieder in den Gemeinderat, berichtete Heiko Diehm.

Zwischen Naturschutz, Grünpflege, wie Baumschnitt und Pflege des Bachbettes ergeben sich Differenzen. Gerade beim Bachbett bestehe die Befürchtung, dass Regenereignisse wie an der Ahr drastische Folgen für den Ort haben könnten. Durch die Verdolung könnte eine schwierige Situation eintreten.

Auch die Windräder waren Thema. Die Steuerungsgruppe tage weiterhin, so Tanja Bolg und Brigitte Kohout. Durch den Wechsel des Eigentümers seien aber derzeit keine konkreten Pläne auf dem Tisch. Thomas Kraft verwies auf den eingeschlagenen Weg zur Bürgerbeteiligung. Vorfahrt für erneuerbare Energie sei erforderlich. Das mache nicht nur der Klimawandel notwendig, sondern wurde durch den Krieg Putins gegen die Ukraine deutlich. Durch Bürgerbeteiligung sei es aber möglich, die Interessen der Einwohner einzubringen.

Das ehrenamtliche Engagement in Kembach war schon immer hoch. Die Anerkennung sollte konkreter sein, hieß es. Willkommen wären beispielsweise vergünstigte Eintritte im Schwimmbad oder anderen Einrichtungen. Mit einer Ehrenamtskarte bestünde die Möglichkeit das zu honorieren, so Mirco Göbel.

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