Altstadtfest - Bei Abschlussbesprechung im Rathaus wurde eine positive Bilanz des Jubiläumsfests gezogen / Keine Anzeige wegen Körperverletzung verzeichnet Großes Lob für alle Beteiligten

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Das Altstadtfest sorgte bei den Beteiligten für Lob und Anerkennung. Bei der Abschlussbesprechung im Rathaus wurde ein positives Fazit gezogen.

© Kellner

Rückblick auf ein rundum gelungenes Altstadtfest: Bei der Abschlussbesprechung gab es noch einmal viel Lob.

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Wertheim. In der Regel drückt sich Manuel Münkel recht nüchtern und sachlich aus. Aber es gibt auch Ausnahmen. Zum Beispiel die Abschlussbesprechung zum 50. Wertheimer Altstadtfest am Donnerstag im Sitzungssaal des Rathauses. In kaum etwas mehr als einer Viertelstunde brannte der junge Marktmeister da ein wahres Feuerwerk an Lob und Anerkennung für alle an der Veranstaltung Beteiligten an: "Grandios, einwandfrei, perfekt, absolut toll", hieß es da. Und auch vonseiten der Platz- und Standbetreiber gab es vier Tage nach Ende des Festes nichts zu meckern. Wenn etwas gesagt wurde, dann fiel das in die Kategorie "Verbesserungsvorschläge".

Reibungsloser Ablauf

Schon der Aufbau, blickte Münkel eine Woche zurück, habe ohne Probleme funktioniert. "Wenn es immer so läuft - perfekt." Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg des Jubiläums-Altstadtfestes war das Wetter. Und das war "einwandfrei". Dabei habe man die Tage zuvor noch ordentlich geschwitzt und das nicht der Temperaturen wegen, erinnerte der Marktmeister.

"Grandios" verlief nach seiner Einschätzung der Festsamstag, "da machen wir zwei Haken dran". Freitag und Sonntag bekamen von ihm jeweils einen. Besonders freute ihn, dass auch an den Nachmittagen die Stadt gut gefüllt gewesen sei, "im Gegensatz zu den vergangenen drei, vier, fünf Jahren, wo wir ein wenig am Hungertuch genagt haben".

Sauberkeit gelobt

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Lob und Anerkennung gab es von Münkel für die Sauberkeit "an jedem Stand, an jedem Platz". Diese habe im wohltuenden Gegensatz zu anderen Großveranstaltungen in der Stadt gestanden und dafür seien auch, aber nicht nur, die Leute verantwortlich, die vonseiten des Veranstalters nahezu rund um die Uhr im Einsatz waren. Polizei- und Securitypräsenz verdienten sich das Prädikat "grandios, absolut toll", was später auch von Ingrid Scheurich am Beispiel eines kleinen Vorfalls am Marktplatz bestätigt wurde.

Festhalten wolle man, kündigte Münkel an, am "Roten Kreuz vor Ort". Und schließlich lief dann auch der Abbau nach Einschätzung des Marktmeisters so, wie es sein sollte: "Einwandfrei, leise, sauber." Dass an einem Platz offensichtlich von einem Anwohner ein Regal zum abzutransportierenden Müll hinzugestellt wurde, buchte Münkel unter "Skurrilitäten" ab.

Gutes Zusammenspiel

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Von einem "sehr, sehr guten Zusammenwirken aller an der Sicherheit Beteiligten", sprach Hauptkommissar Elmar Hörner als Vertreter des Polizeireviers Wertheim. Die verstärkte Präsenz seit gut angekommen, "wir wurden oft darauf angesprochen". Zu den Vorkommnissen, die Hörner bilanzierte, zählten unter anderem drei Trunkenheitsfahrten, aber - und das war nach Aussage des Beamten einmalig - "keine einzige Anzeigenaufnahme wegen Körperverletzung". Überhaupt sei das Fehlen jeglicher Aggressivität bei diesem Altstadtfest sehr auffällig gewesen.

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Alles in allem eine sehr erfreuliche Bilanz, die so auch von den bei der Abschlussbesprechung anwesenden Platz- und Standbetreibern bestätigt wurde. Mit den für die einzelnen Plätze Verantwortlichen wolle man vor dem nächsten Fest noch einmal separat reden, kündigte Münkel an. Dabei soll es vor allem um den Sonntagabend gehen. ek