VHS-Film - Die Poesie des Unendlichen Geschichte eines Genies

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Professor Hardy ist von Ramanujans Theorien fasziniert.

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Wertheim. Die Volkshochschule zeigt heute um 18.30 Uhr und morgen um 20.30 Uhr im Roxy-Kino ein Drama um einen jungen Inder, der im Ersten Weltkrieg in Cambridge studierte und zu einem herausragenden Mathematiker wurde.

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Indien um die Wende zum 20. Jahrhundert: Srinivasa Ramanujan (Dev Patel) gilt als mathematischer Wunderknabe. Der junge Inder aus ärmlichen Verhältnissen genießt trotz der schlechten Umstände eine gute Schulausbildung, in der er im Alter von zehn Jahren der Beste seines Distrikts ist. In den Folgejahren erlernt er autodidaktisch fortgeschrittene Mathematik und kann mit 13 Jahren erste mathematische Formeln aufstellen.

Doch sein Interesse an der Mathematik hindert ihn daran, auch in anderen Schulfächern zu bestehen und so nimmt er ohne Universitätsabschluss einen Job als Büroangestellter an. Sein intuitives Genie wird in der neuen Umgebung übersehen und so wendet sich Ramanujan an die führenden Mathematiker der Welt, die am Trinity College in Cambridge, England unterrichten. Ramanujan schreibt einen an den renommierten Professor G.H. Hardy (Jeremy Irons). Dieser ist von Ramanujans Formeln und Theorien fasziniert, kann es jedoch ohne direkten Beweis zuerst nicht glauben. Der Brite lädt den Inder in den akademischen Kreis nach England ein, wo er seine fortschrittlichen Theorien mit Beweisen belegen soll. Doch Ramanujan trifft in der ungewohnten Umgebung eher auf Unverständnis und Missfallen als Anerkennung und Ruhm. Als auch noch der Erste Weltkrieg im Jahr 1914 ausbricht, fühlt sich Ramanujan in seinem neuen Leben zusehends unwohl. rk