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Amtsgericht - Psilocybin-Pilze in Wohnung aufbewahrt

Geldstrafe für arbeitslosen 41-Jährigen

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Wertheim. Der Vorwurf beim Amtsgericht Wertheim gegen einen arbeitslosen Mann lautete, er habe am 3. August 2020, um 21.45 Uhr in seiner Wohnung in Bestenheid ohne Erlaubnis 130 Gramm Psilocybin Pilze sowie 0,1 Gramm Amphetamin aufbewahrt.

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Geständiger Angeklagter

Der 41-Jährige, inzwischen in Oberfranken wohnhaft, räumte die Anschuldigung ein, und die Richterin begnügte sich im Urteil mit einer Geldstrafe von 60 Mal 15 Euro.

Das Geständnis war im Vorfeld erwartet und auf die Ladung des die Wohnungsdurchsuchung durchführenden Polizisten verzichtet worden.

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Der Beschuldigte erklärte, er habe aus seiner Lage Konsequenzen gezogen und befinde sich seit Oktober 2021 in stationärer Reha in Breuberg/Odenwald.

Keine Vorgeschichte

Die Staatsanwaltschaft berücksichtigte außer den genannten Punkten, dass keine Einträge im Strafregister vorliegen, und beantragte eine kurze Freiheitsstrafe mit Bewährung.

Die Richterin sprach in der Urteilsbegründung von ihrem Eindruck, dass der Angeklagte sich ehrlich Gedanken über seine missliche Situation macht. goe

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