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Projekt

„Gelbe Mäuse“ bei Woerner

Interesse an Naturwissenschaft und Technik

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Lagerist Franz Theis mit den beiden Auszubildenden Marlon Schulz und Axel Hepp und den Vorschulkindern des Kindergartens Mondfeld. © Woerner

Wertheim. Im Jahr 2008 wurde von der Firma Woerner gemeinsam mit dem Arbeitgeberverband Südwestmetall und den Kindergärten Mondfeld und Bestenheid sowie dem Kinderhaus Reinhardshof eine Kooperation im Rahmen des Projektes „Technolino“ ins Leben gerufen. Das Projekt hat das Ziel das frühkindliche Interesse an Naturwissenschaft und Technik zu fördern, musste aber coronabedingt in den letzten drei Jahren ruhen. Zwar konnte der mit der Aktion normalerweise verbundene Besuch in den Kindergärten in diesem Jahr noch nicht stattfinden, erstmalig konnte aber wieder der Kindergarten Mondfeld dem Unternehmen Woerner einen Besuch abstatten.

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Die „Gelbe-Mäuse-Gruppe“ (Vorschulkinder) durften das Entstehen eines Würfels aus Metall erleben. So begeisterte der DHBW-Student Tim Schäfer die Kinder zunächst damit, wie aus einer Papierzeichnung ein Würfel in einem 3D-CAD-Programm entsteht. Mit viel Spaß wurde der Würfel mit der 3D-Maus gedreht, auf den Kopf gestellt und vergrößert. Im Anschluss gingen die Kinder mit Ausbilder Helmut Ballweg sowie den Auszubildenden Axel Hepp und Marlon Schulz auf Entdeckungstour im Unternehmen.

Besonders erfreulich ist dabei, dass der angehende Industriemechaniker Marlon Schulz zu den ersten Kindern in Wertheim gehörte, die „Technolino“ bereits aus ihrer Kindergartenzeit kannten. Bei der Besichtigung lernten die Kinder die Metallbearbeitung eines Werkstückes von verschiedenen Seiten an einer Maschine in der CNC-Fertigung kennen, überprüften die Rundheit eines Metallringes in der Qualitätskontrolle und stellten dabei doch fest, dass das Teil gar nicht rund sondern ein „Ei“ ist. Im Lager durften sie dann mit Franz Theis mit dem Gabelstapler ihre eigenen Teile (Brotboxen) aus dem Regal holen. Im Anschluss wurde der zuvor im 3D-CAD-Programm gezeichnete Aluminiumwürfel gefertigt, dabei durften die Kinder den „Einser-Punkt“ bohren. Stolz nahmen sie ihre Werkstücke nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine mit nach Hause.

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