Nachruf - Pater Dietmar Krämer 66-jährig gestorben Für immer im Herzen

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fn
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Esmoraca/Wertheim. Missionar Pater Dietmar Krämer ist tot. Der katholische Geistliche, der in den Jahren 1991 bis 1992 als Pfarradministrator von St. Venantius und St. Lioba in Wertheim tätig war und den Gemeinden und der Main-Tauber-Stadt darüber hinaus verbunden blieb, verstarb am vergangenen Donnerstag, 28. Januar, um 9 Uhr bolivianischer Zeit in seinem Pfarrhaus in Esmoraca.

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„Er ist eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Die Ärztin hat einen Herzstillstand festgestellt. Am Freitag wurde er in seiner Pfarrkirche bestattet. Schon 2016 hatte er seine Grabstätte vorgestellt“, schreibt sein Webmaster und Weggefährte Bernhard Adelmann. Die Jugend von Esmoraca trug den 66-Jährigen zur letzten Ruhe. Sein Arbeitern schaufelten das Grab und bedeckten den Sarg.

„Ein erfolgreiches Leben als Missionar im Amazonas Regenwald und in den Bergen Boliviens ist zu Ende. Er wird immer in den Herzen der Menschen in Südamerika und fast auf dem ganzen Planeten sein und so immer bei uns sein. Aus Erinnerungen werden Legenden und die sind unsterblich“, blickt Adelmann zurück.

Krämer hatte sein Wirken weit in alle Länder der Welt getragen. Diese Freundschaften halfen dem Padre, seinen Job als Missionar in den Bergen zu machen. „Seine Informationen im Internet werden immer abrufbar bleiben und in seine Gemeinde Esmoraca werden wir noch lange hineinsehen können und verfolgen, wie es weitergeht“, schreibt Adelmann.

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Dietmar Karl Krämer kam am 20. Oktober 1954 in Freiburg zur Welt. Nach dem Abitur und einem Studium der Philosophie- und Theologie in Freiburg sowie einem Studienjahr in Jerusalem, trat Krämer 1980 Diakonatsjahr in der Pfarrei St. Josef in Bruchsal an. Von 1981 bis 1983 war er Kaplan in Offenburg und Rammersweier, um dann von 1984 bis 1991 als Pfarrer nach Feijó-Acre-in Brasilien zu gehen. Von 1991 bis 1992 war er Pfarradministrator von St. Venantius und St. Lioba in Wertheim. Ab 1993 wirkte Krämer dann in Bolivien, seit April 2008 als Pfarrer von „San Fransisco de Asis“ in Esmoraca und Mojinete. Krämer war immer wieder in Wertheim zu Gast – zuletzt im November 2018. fn